Das bilaterale oder auch contralaterale Training habe ich schon sehr häufig durchgeführt. Es wird im medizinischen Bereich bei Schlaganfallpatienten angewendet - wenn man sich im Rahmen einer Physiotherapie-Ausbildung 3 Jahre mit Muskelketten und Neurophysiologie auseinandersetzt, dann wird einem klar, dass es auch beim Tischtennis seinen Sinn hat.
Tischtennisspezifisch habe ich es jedoch nur im Anfängerbereich angewandt und bin da mit den Erfolgen ganz zufrieden. Viele Spieler können auch ganz ordentlich mit ihrer Nicht-Schlaghand spielen. Dabei habe ich es weniger eingesetzt um Techniken auf einer Seite zu korrigieren, sondern eher um ihnen weiteren Einblick in die Ballgrammatik zu geben. Sie noch einmal "anders" den Ball spüren lassen, da waren sie dann durchaus aufmerksamer als mit der anderen Seite. Klappt auch beim Aufschlag.