|
Neuer Austragungsmodus
Hallo TOP-16-Interessierte,
Wie ist Eure Meinung zum neuen Austragungsmodus?
Dieser hat sich um einiges geändert, mit dem Ziel, mehr Spannungsmomente zu schaffen und die Spieler/innen im Hinblick auf internationale Wettbewerbe verstärkt in Entscheidungsspielen zu fordern (es gibt nun echte Halbfinales und Endspiele).
Bisher wurde das TOP-16 in zwei Stufen ausgetragen. Zunächst zwei Achtergruppen, die vier Besten der einen Gruppe spielten dann gegen die vier Besten der anderen Gruppe die Plätze 1- 8, der Rest die Plätze 9-16 aus. Jeder hatte 11 Spiele. Es konnte so wie im Vorjahr auch noch eine Spielerin mit drei Niederlagen das Turnier gewinnen.
Beim neuen erstmals heuer gespielten System spielten auch in der 1. Stufe und 2. Stufe (je vier Viergruppen) jeder gegen Jeden in der Gruppe. Die 1. und 2. Platzierten der 1. Stufe trafen in der 2. Stufe in zwei Gruppen aufeinander, die 1. und 2. Platzierten dieser Gruppen spielten danach dann im K.O.-System zunächst das Halbfinale und dann das Finale und das Spiel um den 3. Platz aus. Es kam also wirklich darauf an, in diesen Spielen zu gewinnen. So drehten beispielsweise bei den Schülerinnen die vorherigen Gruppenzweiten der 2. Stufe im Halbfinale den Spieß um und schlugen jeweils die Siegerin der anderen Gruppe. Da nützte es am Ende auch der Dritten nichts, dass sie mit 7:1 Spielen in der Gesamtbilanz so gut wie die Erste und besser als die Zweite mit 6:2 war. Im Interesse der erhöhten Spannungsmomente ist diese Neuerung sicherlich auch im Interesse der Zuschauer.
Im K.O.-System wurde auch nach der 2. Stufe bei den weiteren Platzierungen verfahren, wobei die 1. und 2. Platzierten der unteren Gruppen noch die Chance erhielten mit den 3. und 4. Platzierten der oberen Gruppen der Qualifizierungspiele um die Plätze 5-8 auszutragen. Die Verlierer spielten dann um die Pätze 9-12. Die 3. und 4. Platzierten der unteren Gruppe spielten gleich nach der 2. Stufe die Plätze 13-16 aus.
So schaffte es beispielsweise Zhan als Gruppendritte der 1. Stufe noch auf Rang 5 vorzustoßen, während Volz als Gruppenzweite der 1. Stufe auf Rang 10 landete. Insofern also ein durchgängiges System.
Eine Episode am Rande: Zhan war in der 1. Stufe das Missgeschick passiert, dass ihr Schläger im Spiel gegen Wilferth vom Schiedsrichter beanstandet wurde. Da sie dieses Malheur nicht in der vorgeschriebenen Zeit beheben konnte, erhielt Wilferth kampflos einen 3:0 Sieg. Dadurch wurde sie Gruppenzweite, obwohl sie vorher ihre beiden anderen Gruppenspiele verloren hatte.
Als Nachteil der neuen Regelung sehe ich es an, dass man bei diesem Modus zweimal auf denselben Gegenspieler treffen kann. So hatte bei den Schülern Endres von seinen 8 Spielen zwei Spiele gegen Baumann und zwei Spiele gegen Mengel zu bestreiten. Dies war nach dem alten Modus nicht möglich. Da nahm man seine Spiele aus der Vorrunde mit in die Endrunde mit (natürlich nur die Spiele gegen diejenigen, die auch in die gleiche Endrundengruppe gelangten).
|