von Volkmar
Was mir dabei aufgefallen ist: In dem Moment, in dem ich versuche, mit dem Palio auf dem MA1 G nicht mehr nur abwartend-reagierend zu spielen, sondern selber mit der Noppe aktiv werden will bzw. muß, komme ich in Schwierigkeiten. Ich habe früher schon mal geschrieben, dass der Palio im reinen Störbereich - das hat auch mein gerade genannter Gegner bestätigt - das Widerlichste ist, was man sich vorstellen kann. Block, Gegenschupf - das geht alles, aber der Versuch, aktiv über den Ball zu gehen, ist häufig zum Scheitern verurteilt. Die Bälle springen oft unkontrollierbar über die Platte (An dem Abend kam noch dazu, daß ich sowieso ziemlichen Mist gespielt habe und die VH auch nicht so kam, wie sie sollte - ich hatte überklebt).
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Viele haben offensichtlich noch nicht bemerkt, dass der 40 mm Ball sich ähnlich von seinem Spielverhalten wie ein Tennisball verhält.
Daher ist es wichtig, offensive, aggressive Spieltechniken so zu spielen als wenn man einen Tennisball spielt.
Aggressive Topspin´s, -Blocks, gesetzte Schußbälle werden aus dem angehobenen Unterarm mit geschlossener Hand volley und parrallel gerade in die Länge des Tisches gespielt, wobei der Side-Spin aus dem Handgelenk hinzugefügt werden kann. Der Ball bewegt sich dabei automatisch in die Diagonalrichtung und dreht sich für jeden Gegenspieler unangenehm weg.
Dabei sollte man dem Ball in der Annahmephase immer entgegengehen und diesen dann spielen, wenn dieser sich noch in der steigenden Phase befindet. Die Körperanspannung muß sehr viel früher kommen und wird über die Ballannahme gehalten.
Ein Ballaufschlag kann ebenfalls Vorteile haben, wenn dieser aus der geschlossenen Haltung ausgeführt wird, da man dann sofort in der direkten Topspinführungsbewegung ist.
Weiterhin sollte der Bewegungsablauf in Tischnähe zum Tisch ausgeführt werden, denn ich kann eine Bewegung vom Tisch nach hinten schlechter bewältigen, um nicht in Rückenlage zu geraten.
Fazit:
Aus der geschlossenen Annahmebewegung zum Ball kann ich meine Hand jederzeit öffnen und nehme eine aggressive, angespannte Körperhaltung zum Ball an;
Umgekehrt ändert sich aber der Anschlagwinkel zum zu spielenden Objekt. Aus einer geöffneten Ballführung heraus, kann ich die Hand nicht mehr in dem Winkel schließen, weil ein gehobener Unterarm eine andere Schlagbewegung und Gesamtkörperhaltung einnimmt und so keine optimale aggressive Körperhaltung dem Ball entgegenwirken kann.
Bitte probiert es aus und ihr werdet feststellen, dass es stimmt.
Übrigens ist diese Spieltechnik nicht nur unter den Re-Impact-Hölzern ein äußerst überzeugendes Argument, sondern auch annehmbar gut für alle anderen spielbaren Materialien.
http://www.achim@re-impact.de/