Auf die Eingangsfrage zurückkommend:
Kurze Noppen auf der VH können bei bestimmten Spielsystemen m.E. auch bei Shakehandspielern absolut Sinn machen.
Beispiel:
In unserem Verein spielt jemand, der sehr tischnah agiert, mit der RH mit vielSpin anzieht und mit der VH in erster Linie Schuß spielt, egal wie flach, egal wieviel Schnitt der Ball hat.
Seit ewig und drei Tagen versuche ich dem, eine kurze Noppe auf der VH zu verpassen.
Er sollte es probieren, nach kurzer Umgewöhnung wäre eine signifikante Leistungssteigerung ziemlioch sicher, da er mit einem Treibball auch auf US des Gegners in seine VH offensiv eröffnen könnte.
Hier in OL gibt es einen Spieler, der schon ewig so agiert, mit einem guten RH-Topspin ausgestattet und mit dr VH dann sicher verwandelnd.
Bis OL unten hat es mit guten Bilanzen gereicht.
Zu diesem Thema hat auch Christiane Praedel (selbst immer beidseitig mit KN agierend) in einer der letzten DTS-Ausgaben einen interessanten Artikel geschrieben - absolut lesenswert.
Also m.E. eine wirkliche Alternative, wenn das Ziel ist, tischnah und aggressiv zu spielen.
Einen typischen VH-Topspin mit langer Bewegung schenkt man sich dann logischerweise, dafür gibt es aber ja den guten alten Treibball - wir haben sowas früher noch als Vorstufe zm Topspin gelernt

.
Den Verlust beim Topspin kann bei tischnahem Spiel die u.U. größere Sicherheit und Gefährlichkeit beim Block, Konter mehr als ausgleichen.
Wenn Du probieren willst, würde ich auch zumindest zunächst zu einer möglichst elastischen KN raten.
Stiga Clippa ist hier eine gute Wahl, da fällt der Umstieg nicht so super schwer.
Bty Challenger Attack fällt mir zusätzlich noch ein.
Der Friendship geht natürlich auch, wenn es wirklich nur um einen ersten Test geht, aufgrund des Preises, ist denn aber doch deutlich härter und unelastischer - sowohl Schwamm als auch Noppe.
Gruß Tom