Zitat:
Zitat von Yahn
Mir ist es früher ziemlich oft passiert, dass wenn ich im ersten Satz nach ein paar gespielten Punkten zurück lag ziemlich unkonzentriert geworden bin und somit mit ein Satz nach dem anderen durch dei Hände glitt.
Bis nach dem ersten Spiel der vergangenen Rückrunde.
Haben gegen eine ziemlich gleichwertige Mannschaft gespielt und ich verlor beide Spiele in meinem Paarkreuz am Ende verloren wir 8:6 udn ich hab mir die ganze Schuld an der Niederlage gegeben. Nach dem SPiel noch hat dann meine Trainerin mit mir geredet und hat mir wieder verdeutlicht wieso ich überhaupt Spiele udn zwar um Spaß zu haben und nicht um unbedingt meine SPiele zu gewinnen. Denn ich hab mich in meinen Spielen so verrückt gemacht und hab immer nur an den Sieg gedacht das ich schon beim kleinsten Rückstand garnichts mehr drauf bekommen hab.
Nach dem Spiel habe ich dann alle meine weiteren Spiele gewonnen und hab schließlich für unsere erste Mannschaft in der Relegation um den Aufstieg gespielt.
Dort kam ich dann in die Situation, dass ich 9:1 und 2:1 zurück.. hab das Spiel zwar nacher noch verloren allerdings habe ich den Satz noch zu einem 9:11 gedreht und zwar ist mir nacher erst bewusst geworen wieso eigentlich, mir war zu dem Zeitpunkt alles egal ich habe alles ausgeblendet und mich einfach nurnoch dadrauf konzentriert dem Gegner noch ein richtig schönes Spiel zu liefern so kam wie auf den ersten Seiten auch schonmal erwähnt wurde plötzlich alles drauf und ich hab schläge getroffen die ich vorher noch nie gespielt habe..
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Dieses "unbedingt gewinnen wollen" geht oft völlig nach hinten los. Ich hab's auch schon oft gemerkt. Und die Antworten hier im Thread bestätigen das zusätzlich. Leistungsdruck, sich selbst unter Druck setzen, ist schlecht. Gut ist, DAS zu erkennen.
Lob auch an deine Trainerin. Manchmal braucht man andere Leute, um sich selbst wieder auf den richtigen Weg zu bringen.
Grüße Adrian