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AW: Handgelenkeinsatz beim Aufschlag
Da ich auch oft Aufschläge trainiere, hier mal ein paar Erfahrungen die ich gemacht habe: oft beginnt die Ungemach meist schon mit dem Ballhochwurf: wie hoch, wie steil, und in welcher Position zur Platte bzw. zum Schläger. Werfe ich höher, kommt der Ball schneller runter und es ist schwieriger ihn zu "streicheln".
Dann: Werfe ich schräg nach hinten (illegal) wird der Aufschlag sicherer, ich mache weniger Fehler. Allerdings kann man den gleichen Effekt bei geradem Hochwurf (legal) erzielen, wenn man einfach weiter hinten hochwirft. Intuitiv wirft man den Ball vor dem Schläger hoch und das ist unvorteilhaft => Aufschlagfehler oder der Ball wird schlecht getroffen.
Hat man Hochwurf-Position, Hochwurf-Höhe und Hochwurf-Neigung erst einmal für sich "genormt", ist einer der Störfaktoren, die für Fehlaufschläge sorgen beseitigt.
Dann ist HG-Einsatz natürlich wichtig, am besten bei gleichzeitigem Abstellen von Unterarm-Einsatz, der auch ein Störfaktor ist oder sein kann.
Als nächstes kommen bei mir die Aufschläge oft zu hoch, was sich verbessert wenn ich den Ball (der hochgeworfen wieder nach unten fällt) tiefer mit dem Schläger annehme. Etwa auf Netzhöhe oder noch tiefer.
Dann kommt es darauf an was für einen Schnitt man produzieren möchte, oft ist es uneffektiv maximalen Schnitt zu produzieren, wenn der offen sichtbar ist. Dann kann da noch so viel Schnitt drin sein, selbst ein KK-Opa kann den anheben. Und dann mußt DU erst einmal was daraus machen, einen etwas zu hoch zurückgeschupfter US-Aufschlag zu verwandeln muß man auch erst mal in endlosen "Sessions" trainieren, das ist nicht easy. Viel effektiver ist von Anfang an auf Mischspin (US und SS) der nicht gut einsehbar ist zu trainieren. Ich spreche nicht von verdecken, sondern bspw. vom U-Aufschlag wie ihn Samsonov macht oder dergleichen.
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Geändert von Klaus123 (10.08.2008 um 18:39 Uhr)
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