Einzelnen Beitrag anzeigen
  #74  
Alt 19.08.2008, 16:31
quietschfidel quietschfidel ist offline
registrierter Besucher
Forenmitglied
 
Registriert seit: 06.07.2008
Beiträge: 121
quietschfidel ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
AW: Mehr Weiblichkeit beim Damentischtennis?

beachvolleyball finde ich schon krass geregelt: ich hab olympia aus sportlichem Interesse gesehen, auf einmal wird BV übertragen und ich kann gar nicht anders als mir zu wünschen, die Athletinnen mit ihren Astralkörpern möchten doch alsbald wieder nach einem Ball hechten, sich im Sand abwälzen und das ganze solle mir in Zeitlupe aus "interessanten" Perspektiven gezeigt werden. Und so wurde es ja tatsächlich bildtechnisch inszeniert...

Ich finde keine Kleiderordnung sollte so sein, dass sie den Träger geschlechtlich herausfordert. Jeder Sportler hat seine ganz eigene Motivationslage und wenn dazu körperbetonte Kleidung gehört, find ich's toll, wenn nicht auch kein Beinbruch.

Ich finde man sollte bei der Kleidungsproblematik zwischen Breiten- und Leistungssport differenzieren. Erfolgreiche Sportlerinnen wie z.B. im Tennissport haben eine ganz andere Ausgangslage.

1. der Körper von Leistungssportlerinnen ist durchtrainiert und ansehnlich.
2. Leistungssportllerinnen beherrschen ihren Sport und werden weniger auf ihr Äußeres reduziert, wenn sie ins Rampenlicht treten.
3. Leistungssportlerinnen präsentieren sich im Rahmen ihres Berufes und müssen ihre eigenen Interessen und die Interessen ihres Verbandes in Einklang bringen, wo körperbetonte Kleidung sowohl ganz persönlichen (Bekanntheit, Medienpräsenz, Merchandise...) wie auch allgemeinen sportlichen Nutzen für den Sport an sich haben dürfte.


Im Breitensportbereich gibt es kaum Interdepenzen, so dass körperbetonte Kleidung eine gänzlich private Entscheidung bleiben sollte.
Mit Zitat antworten