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Alt 24.08.2008, 14:17
Luxi Luxi ist offline
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AW: 2. Bundesliga Süd 08/09

Wieder ein Team für vorne
Neue Mannschaft des Zweitligisten FC Tegernheim trifft sich zur Vorbereitung.
TEGERNHEIM. Schlag auf Schlag geht es nun für den Titelverteidiger der 2.Tischtennis-Bundesliga Süd, den FC Tegernheim. Nach der Sommerpause versammelt sich am Wochenende die erneut umstrukturierte Mannschaft zum Vorbereitungslehrgang, am 31.August fährt man zur Pokal-Vorrunde nach Passau und am 7. September empfängt das Team schon Gräfelfing zum Liga-Auftakt.

Nach dem Derby ist aber auch wieder Schluss mit Bundesliga-Tischtennis in Tegernheim – bis zum 16. November. Der wie alle Jahre extrem zerklüftete Terminplan sieht in der Zwischenzeit (allerdings auch erst ab dem 18. Oktober) vier Auswärtsspiele vor. Abteilungsleiter Horst Reitmeier: „Das ist leider von uns selbst teilweise beeinflusst – die Spieler haben aufgrund internationaler Termine oft keine Zeit, die Aufstellung des Spielplans ist jedes Jahr sehr knifflig!“

Schwierig ist auch die Frage nach dem Nachfolger des FCT nach zwei Meistertiteln in Folge. Nachdem man weder 2007 noch 2008 den Gang ins Oberhaus finanziell schultern konnte, kündigte Reitmeier eine Umstrukturierung des Teams an, weg von der absoluten Spitze. Nicht zuletzt aufgrund des Überangebots durch die Reduzierung der Erstligamannschaften von vier auf drei Akteure fand sich in Tegernheim für die neue Spielzeit jedoch zum fünften Mal in Folge (2005 und 2006 wurde man Vizemeister) ein Mitfavorit zusammen.

Henzell bleibt auf der Liste

Den Abgängen Geir Erlandsen, Jiri Vrablik, Boris Vukelic und Alexander Fischer stehen die Neuzugänge Marko Jevtovic, Grozdan Grozdanov, David Marek und Rückkehrer Teodor Jordanov gegenüber. Der Australier William Henzell, Olympia-Teilnehmer und „Mr. Zuverlässig“ der letzten Saison, steht überdies immer noch auf der Tegernheimer Rangliste.

„Sollten wir vorne dabei sein, sind Einsätze von ihm in einzelnen Partien natürlich sehr interessant“, sagt Reitmeier. Die Realisierung bedürfe allerdings einiger Arbeit. Mit der darf der FC-Macher jetzt beginnen, die Neuen vom Nord-Staffel-Meister Holthausen (Jevtovic, Jordanov, Grozdanov) bürgen für Qualität und der frühere Hilpoltsteiner Marek wird im hinteren Paarkreuz eine ähnliche Hausnummer sein wie vormals Vukelic. Allerding deutet alles darauf hin, dass die etatmäßige Nummer sechs, Martin Palcek, ein Engagement in der Slowakei eingegangen ist und dem FCT nicht zur Verfügung stehen wird. „Alles war abgemacht mit Martin. Jetzt muss ich beim Verband nachfragen, wie so etwas ohne unser Wissen möglich ist. Normalerweise hätte der slowakische Verband anfragen müssen“, ärgert sich Reitmeier. „Im Moment haben wir keine andere Wahl, als auf Willi zu hoffen, beziehungsweise aus der zweiten Mannschaft zu ergänzen!“ (otr)
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