Meine Meinung ist, dass man das Abwehrspiel gleichberechtigt zum Angriffspiel vermitteln sollte. Ich gehe dabei von Jugendlichen aus, die sich meistens nach dem richten, was der Trainer ihnen sagt. Warum soll ein etwas behäbiges und allgemein sehr ruhiges Kind nun gewaltsam zu einem "Topspin-Monster" erzogen werden? Höchstwahrscheinlich kommt er im Laufe seiner "Spielerkarriere" in eine Krise und wird wahrscheinlich aufhören diesen Sport zu betreiben, da er kaum Erfolge feiern wird. Ein Spiel gewinnt doch immernoch der Spieler, der den Ball besser übers Netz schubst als der Gegner (mal simpel gesagt

)
Womit ich schon bei den unteren Ligen und Tansinco's Vorschlag wäre, in jeder Mannschaft mindestens einen Verteidiger einzusetzen. Gestern habe ich wieder bei einem Spiel der 1.Kreisklasse Brandenburg zugeschaut. Den wenigsten Spielern dort möchte ich ein klares Spielkonzept zuordnen. Wer will sich denn jetzt anmaßen, dort zu entscheiden, ob der "Verteidiger" nun auch wirklich Verteidigung spielt? Kriegt der einen Stempel auf die Stirn?
Das System würde natürlich in oberen Klassen greifen, da dort (meistens!) die Spielstile deutlich ausgeprägt und meistens auch durch die Materialwahl erkenntlich sind.
Coyote