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Man hat beim Timeout eben festgelegt, dass der ("timeoutnehmende") Spieler/Betreuer entscheiden kann, wenn es weitergeht.
In einem "normalen" Spiel hätte es eine Verwarnung wegen Unsportlichkeit gegeben. Insofern finde ich die Darstellung, das die Unsportlichkeit vom Gegner begangen wurde ziemlich daneben. In unteren Klassen scheint man immer "unsportlich" zusein, wenn man auf die Einhaltung der Regeln besteht.
Das es Spieler aus irgendwelchen "Kellerklassen" eben nicht als unsportlich deuten liegt auch daran, dass man dort die Regeln einfach nicht gut genug kennt.
Gerade diese Sache mit dem Ende des Timeouts sollte man aber wissen.
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Ich erinnere mich an eine Szene beim Endspiel um die Deutschen Meisterschaften der Schüler.
Patrick Baum gegen Benjamin Rösner.
Thomas Müller (Coach von Rösner) nimmt Timeout in der Verlängerung des letzten Satzes.
Während Rösner beraten wird, steht Patrick B. alleine an der Bande da sein Vater (Betreuer Arthur Baum) erst noch seinen Stuhl holt um sich zum Beraten hinzusetzen.
Als Arthur loslegen will, ruft Müller "Timeout-Ende". Arthur Baum will dennoch was sagen, aber der Schiri ermahnt Patrick sofort an den Tisch zu gehen. Patrick geht aber direkt an den Tisch, da man auf dieser Ebene auch mit 14 bereits die Regeln kennt...
Die Dauer des Timeouts war eben nur 20 Sek, da Müller wohl nur die nächste Aufschlagsituation besprochen hat.
Und das man in der Kreisklasse vielleicht nicht auf die Sekunde genau zurückspurten muss ist klar. Aber wenn ein Spieler aufgrund von Unkenntnis sich noch auf dem Weg zu seiner Tasche befindet und dann in aller seelenruhe trinken geht, dann hätte ich auch ein Problem damit.
Geändert von Cheftrainer (22.11.2002 um 15:34 Uhr)
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