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Alt 24.11.2002, 16:16
Elmar Elmar ist offline
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Gäuderby, die zweite

Hallo,

hier noch der Herrenberger Bericht zur 7:9 Niederlage gegen Gärtringen.

Viele Grüße,

Elmar


Das war nichts für schwache Nerven - im Lokalderby gegen Gärtringen mussten die Gastgeber am Ende eine 7:9 Schlappe einstecken. Und betrachtet man den Spielverlauf, dann war diese so unnötig wie ein Kropf. So standen die Gastgeber zu Beginn des Spieles schon mächtig unter Druck, als der Reihe nach , die eigentlich einkalkulierten Herrenberger Punkte an die Gäste gingen. Dass die Herrenberger Doppel nicht gleich eine solide Basis für ein erfolgreiches Auftreten bilden würden, konnte der häufige Beobachter schon im voraus erahnen. Dass aber an den Positionen 1-3 keinerlei Zählbares zustandegebracht wurde, war für die Herrenberger Anhänger schon etwas enttäuschend. Zwar konnten Thomas Roll und Martin Gerlach jeweils einen 0:2 Satzrückstand aufholen, doch am Ende siegten die Gärtringer Ralph Pfister und Eberhard Schöffler dennoch knapp. Nichts zu bestellen hatte Herrenbergs Oldie Horst Grünewald. Gegen einen überragend aufspielend Ulrich Gotsch ging das Match klar mit 0.3 verloren. Einen ersten Lichtblick setzte dann Elmar Fallscheer, der gegen Gerd Jäger in einer starken Vorstellung punkten konnte. Alles schien jedoch verloren, als auch noch Klaus Eberle gegen Siggy Stefany klar die Segel streichen musste. Mit 2:6 hatten sich die Gärtringer einen sicheren Vorsprung erspielt und der Rest schien Formsache. Doch ausgerechnet der Youngster und Ersatzmann Christian Götzner sollte die Wende einleiten . Nach einem begeisternden Spiel gegen Wolkober holte der erstmals in der Ersten eingesetzte Götzner den Punkt für Herrenberg. Und plötzlich ging ein Ruck durch die Mannschaft. Die Grünewald, Roll und Gerlach waren nicht mehr zu stoppen und die Gäustädter lagen urplötzlich mit 7:6 in Führung. Sollte es doch noch ein Herrenberger Happyend geben? Mitnichten. Denn an Gärtringens Mann des Tages, Siggy Stefany, biss sich im letzten Einzel nicht nur Götzner die Zähne aus. Auch das Herrenberger Spitzendoppel Roll/Gerlach, ansonsten ein Garant für das Abschlussdoppel, hatte nichts zu bestellen. Mit 0:3 ging das Spiel klar an Gotsch/Stefany. Und die 7:9 Niederlage war perfekt. Schade, denn erst nach dem klaren 2:6 Rückstand zeigte die Mannschaft, was eigentlich drin gewesen wäre. So blieb für die Herrenberger nur die Erkenntnis, dass die im Abstiegskampf dringend benötigten Punkte gegen andere Gegner eingefahren werden müssen.
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