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AW: Regionalliga West 2008/2009
Quelle: Homepage Tus Neviges
TuS geschockt - Halle gesperrt!
Obwohl die Mannschaften des TuS Neviges am zweiten Spieltag der Tischtennis-Meisterschaftsrunde nach dem Terminplan ein Heimspiel haben, treten die Hardenberger praktisch auswärts an. Die Halle Tönisheider Straße, wo der TuS seine Heimspiele im Normalfall austrägt, wurden vom Immobilienservice der Stadt Velbert am Montag auf unbestimmte Dauer gesperrt.
Durch Schäden am Dach besteht eine Sicherheitsgefährdung möglicher Hallennutzer. Da Hallenprobleme nach den Regularien des Westdeutschen Tischtennis-Verbandes „kein Verlegungsgrund“ sind, galt es innerhalb von drei Tagen eine neue Austragungsstätte zu finden, da der jeweilige Gegner drei Tage vor dem Spieltermin über einen Wechsel des Austragunsortes zu informieren ist. Abgesehen davon, dass an diesem Wochenende der Meisterschaftsspielbetrieb im Handball beginnt, stehen in Velbert nur wenig geeignet große Hallen zur Verfügung (Hallen Nizzabad und Parkbad zu geringe Lichtquellen, Hallen Birth oder Langenberger Straße ggf. Handball), schon gar keine mit vorhandenen Tischtennistischen.
So entschloß man sich beim TuS das „Heimspiel“ gegen den TTV Ronsdorf nun in der Halle Birkenhöhe in Wuppertal-Elberfeld (Spiellokal TTC Wuppertal) auszutragen, zumal sich Gegner Ronsdorf einem Tausch des Heimrechts gegenüber wenig kooperativ zeigte.
So gehen die Nevigeser gegen den Mitfavoriten der Gruppe wieder als Außenseiter an den Start (auch im Vorjahr gab es zwei deutliche 4:9-Niederlagen). Ein Punktgewinn (8:8) wäre am Sonntag (Spielbeginn 14 Uhr) schon eine Überraschung, zumal die Ronsdorfer an den Positionen eins bis vier gut besetzt sind.
Ärgerlich ist für den TuS zudem, dass ausgerechnet das erste „bergische Derby“ von der Hallensperrung betroffen ist, hatte man doch schon alles für einen Imbiß und die zahlreich erwarteten Zuschauer vorbereitet. Neben dem Heimrecht fehlen dem TuS nun auch die Einnahmen aus Eintrittsgeldern und Imbiß, da es aus logistischen Gründen wenig Sinn macht, alles nach Wuppertal zu transportieren, zumal dort auch weniger Zuschauer erwartet werden.
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