Jetzt lassen wir die Kirche mal im Dorf!
Ma Lin ist zurecht die Nr. 1 der Welt. Jeder der das Gegenteil behauptet, soll sich mal ansehen was Ma heuer alles gewonnen hat.
Gut, es gibt Spieler die gerne ihre Mätzchen treiben, wie eben ein Primorac und einige andere die sich schon einen Namen gemacht haben.
Nur, solange die Schiedsrichter das zulassen ist es im Bereich des legalen. Oder besser gesagt, es wurde eine Regelverletzung nicht geahndet.
Das ist in etwa so, wie wenn ein Fußballer den anderen niedersäbelt und dafür weder gelb oder gar rot gezeigt bekommt. Das sind ganz einfach Tatsachenentscheidungen.
Boll hat damals auch keine Protest eingelegt, er hat selber dazu Stellung genommen. Sehr viele waren damals der Meinung, daß er Recht bekommen und das Spiel am grünen Tisch gewonnen hätte.
Tatsache ist jedoch, daß sowohl Werner (Polish und Danish Open) sowie Timo (Danish Open) diesen Ma Lin nicht fordern konnten. Schlager hat nach seiner Niederlage gemeint: "Er hat immer darauf gewartet, was ich mache und dann reagiert. Ich hatte absolut keine Chance".
Nun aber ein kleiner Themenwechsel. Was ich hier gelesen habe, hat mich sehr überrascht:
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Schlager zieht für sich selbst dennoch ein positives Resume. "Die Reise", meint er, "hat sich ausgezahlt." Immerhin hat der 30jährige die Kosten selbst finanziert, weil sich die Verbands-Kassa gegen Jahresende bereits geleert hat. "Man könnte fast ironisch sagen: Wir haben uns zu Tode gesiegt."
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Österreichs Tischtennis-Aushängeschild hat vor Farum auch selbst ein Zeichen gesetzt. Er hat den talentierten Robert Gardos nicht nur dazu überredet, bei den Danish Open zu starten, sondern hat ihn auch finanziell unterstützt, einen Teil der Reisekosten übernommen. "Er ist einer der wenigen, die begriffen haben, wie wichtig die Pro-Tour ist. Er will Fortschritte machen, ist ehrgeizig, hat das Zeug dazu, wirklich gut zu werden. Darum habe ich mir gedacht, ich kümmere mich um ihn. Es hätte ja schließlich alles keinen Sinn, wenn ich einmal meine Karriere beende und nach mir kommt nichts nach. Ich habe doch seinerzeit auch von einem Ding Yi profitiert."
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Den ganzen Artikel kann man hier nachlesen:
http://www.diepresse.at/default.asp?...t=jd&id=323049
Danke Werner!
Respektvoll
die Flugente