|
"Rollaufschläge"
Gut gespielte Rollaufschläge sind in den unteren Klassen in der Tat immer noch erstaunlich wirksam. In Verbindung mit (glatten) langen Noppen lassen sich m.E. auch ohne Verstecken des Schlägers etliche direkte Punkte machen.
Meine Erfahrung/Spielweise:
Mit den LN wird der Ball eher frontal getroffen. Der vom Gegener vermutete, aber fehlende Überschnitt führt häufig zu Block-/Konterbällen ins Netz.
Am unangenehmsten war dabei der 837 Premium 2000,relativ schnelle, lange, aber tote Bälle. Wenn der Gegener allerdings schnell topspinmäßig gegen diese Bälle geht, wurde es manchmal auch unangenehm für mich.
Mit dem Bamboo wird die Gefährlichkeit durch die Länge (eher Kürze) und die Langsamkeit der Bälle erzeugt. Die Gegner gehen häufig zu spät an den Ball, zumal der Absprung auf des Gegners Hälfte meist niedriger ist als beim 837. Gegenmittel allerdings manchmal (wers kann) früher Schuss.
Beim Devil habe ich es noch nicht herausgefunden, nach dem ersten Spielen scheint er mir bei diesem speziellen Schlag am ungefährlichsten zu sein. (aber nur bei diesem!!)
Den Rollaufschlag mit dem Ni-Belag versuche ich nicht frontal, sondern seitlich mttag oder in der oberen Hälfte zu treffen (mit der berühmten Handgelenksspannung), diagonal auf des Gegners Rückhandseite (zumindest bei Rechtshändern) und ich wundere mich, wieviel Probleme dieser Topspinaufschlag meist verursacht. Wenn ich ihn gut treffe und der Gegner versucht blocken oder kontern, geht er oft ins Aus, beim Versuch ihn mit Unterschnitt anzunehmen kommt häufig ein Turm zurück.
Allerdings: Die Betonung liegt auf wenn ich ihn gut treffe. Zwischen lockerem Training (lockeres Händchen) und Punktspiel liegt hier schon manchmal ein deutlicher Unterschied.
__________________
RalfTTMan spielt mit Material (wie eigentlich alle, oder ?)
|