Zitat:
Zitat von Trask
Irgendwelche Regelfetischisten, die mit Luxmesser, Thermometer und Zollstock bewaffnet in die Halle kommen, sind dem Sport sicher abträglicher als lange Sporthosen.
... Natürlich ist es im Einzelfall schwieriger seinen Verstand zu benutzen, als ein paar Regeln auswendig zu lernen.
... Und der Standpunkt Regel ist Regel ist im höchsten Maße unflexibel.
Aber genug des Off-Topics...
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Gegen diese Zeilen ist einzuwenden, dass Tischtennis nicht nur aus Kreis- und Bezirksliga besteht.
Luxmesser, Thermometer, Zollstock (, Wasserwaage, ...) sind im Spielbetrieb auf internationaler, nationaler und z.T auch Landesebene ebenso selbstverständlich wie das Verbot langer Sporthosen, der Umstand dass es bei zweifelhaften Kantenbällen keine Wiederholung gibt, und die Tatsache, dass die Spiele ohne jede Diskussion nach den Regeln abgewickelt werden.
Dass man beim Übergang zum Hobby-Spielbetrieb hier deutlich großzügiger verfahren kann, und auch wird, steht außer Frage. Denn sowohl die meisten Spieler als auch die meisten Schiedsrichter sind sehr wohl in der Lage ihren Verstand zu benutzen. Unstrittig ist natürlich auch, dass es
vereinzelten Spielern und Offiziellen leider mehr um's Wichtigtun geht.
Deswegen ist es jedoch noch lange kein Fetischismus, gelegentlich auf Dinge hinzuweisen, die auf höherer Ebene selbstverständlich sind und daher auch im unteren Bereich wenigstens ansatzweise berücksichtigt werden sollten. Regeln sind als Dienstleistung für einen fairen und geordneten Sportbetrieb gedacht.
Es ist also vielmehr ein (vernünftiges) Entgegenkommen, zu sagen: "OK, nach den Regeln wäre es eigentlich so und so, aber lasst uns hier eine Ausnahme machen, weil ..."