Zitat:
Original geschrieben von Cogito
Der zweite Punkt ist sehr heikel. Ich befürchte auch das ältere ( >25 Jahre) Spieler größte Schwierigkeiten haben und zwar umso größer, je grundlegender, systematischer und intensiver sie geschult worden sind.
Andererseits seid ihr alle "Pienzbacken" (Guten Tag Benjamin und Chris !) . Ich wirklich alter Sack habe nach 25 Jahren Pause mit zarten 46 Jahren wieder angefangen, TT zu spielen und mich dabei von einem Sub-3.KK Niveau auf 1.KK hochhievt. In den 5 J. mußte ich auch Technik umstellen - so ziemlich alleine, mit gelegentlichen Tips - und letztlich ging es. Wenn ich jetzt so lese, daß wesentlich jüngere Leute sich hier als "fertig" betrachten, kann ich nur sagen: wer fertig ist, aus dem wird auch Nichts mehr. Guten Tag auch !
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Dem kann ich mich nur anschließen. Ich habe selber erst im nicht mehr zarten Alter von 13 Jahren angefangen, im Verein zu spielen, danach bis in die Studienzeit gespielt (zuletzt KL) und dann wegen Umzugs, Kindern, Beruf usw. aufgehört. Nach einer Pause von mehr als 15 Jahren habe ich wieder angefangen - mehr oder weniger bei Null. In der Test- und Erprobungsphase habe ich eine Menge Material verschlissen - früher gab es kaum etwas anderes als Butterfly Sriver -, habe angefangen zu kleben, bin mitten in die Umstellung auf den 40mm Ball reingekommen, habe angefangen zu kleben, habe einen Wechsel vollzogen von NI, Anti, Kurznoppe jetzt zu langen Noppen und spiele besser als je zuvor allerdings klassenmäßig tiefer, weil ich mit einer neuen Mannschaft in dieser Saison von unten neu angefangen habe. Ich bin alles andere als ein bewegungsarmger Spieler und habe meine Technik völlig umgestellt und lerne immer noch dazu.
Der Versuch mit der Technik von Achim hat durchaus was. Es kommt doch immer darauf an, dass ich es bin, der die Ballwechsel diktiert. Nur dann, wenn ich es zulasse, daß ich in Situationen komme, in denen der Gegner dominiert, können sich alte Verhaltensweisen und Automatismen einschleichen. Dann geht es aber nur darum, alte Automatismen durch neue zu ersetzen.
Gruß, Volkmar
@ Cogito
Weiter so, so schnell lassen wir "Alten" uns von den Jungen nicht unterkriegen.