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Alt 28.11.2002, 14:03
Sascha Eichmann Sascha Eichmann ist offline
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Zitat:
Original geschrieben von Jaskula
[B]Das bezweifle ich, die Etats der Hochschulen sind geringer als die Summe, die sich aus dieser Zahl ergeben würde.
Nichts ist für den Staat billiger als Studenten. Die leben auf Kosten Ihrer Eltern oder von Jobs, die weit unter ihren Möglichkeiten liegen, leben z.T. in Wohnungen, die kein Sozialhilfeempfänger akzeptieren würde und haben keine Ansprüche an den Staat, selbst Bafög wird nur als Darlehen gezahlt. Es ist "in" Studenten und insbesondere Langzeitstudenten als extreme Kostenverursacher hinzustellen, das Gegenteil ist der Fall.


Das ist für mich problematisch, denn wer nimmt dann die, die sonst keiner will? Ein Abitur berechtigt zur Aufnahme eines Studiums, ob man den Abschluß schafft liegt in Händen des Studis und der Hochschule, aber was soll die Auswahl durch Hochschulen bringen ?
Bessere Frisuren und Klamotten am Studiumsbeginn, weil man sich v(e)orstellen muß ?
Bessere Leistungen, weil man sich auserwählt fühlt ?
Bessere Profs, weil sie Ihre Studenten selbst ausgesucht und sie lieb haben ?
Wenn das Abi tatsächlich die Befähigung zum Studium aufzeigt und die Hochschulen gleichermassen gute Arbeit leisten, dann ist es egal, wer wo studiert.
Was bitte, glaubst du, kostet eine Uniklinik?
Wenn du an einer Uniklinik behandelt wirst, zahlst du in aller Regel nur die Materialkosten, nicht die Manpower ( Professorern, Angestellte in der Verwaltung usw.) . Die wird vom Staat bezahlt und ist nicht gerade billig.
Falls es so verstanden worden sein sollte, dass ich Studenten nur als Kostenverursacher sehe, möchte ich das hiermit richtigstellen; würde man aber jeden zum Studium zulassen, der gerade Lust dazu hat, würde dies unweigerlich eintreten.
Und die Einstellungstests der Unis sind dsehr wohl sinnvoll; das Abitur sagt schließlich herzlich wenig darüber aus, wie die Befähigung im konkreten Fach ist ( Sport-Abi und Jurastudium etwa).
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