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Zitat von Der Blocker
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Also, das liest sich wie Horst Schlemmers Märchenstunde.
"Das waren schöne Zeiten. Der absolute Höhepunkt meiner Karriere waren aber sicherlich die Weltmeisterschaften 1989 in Dortmund."
Da könnte man doch glatt meinen, er wäre da als Schiedsrichter im Einsatz gewesen !! War er aber sicher nicht. Er war vielleicht, wie viele andere aus unserem Bereich, als Helfer oder vielleicht in der Unterturnierleitung im Einsatz.
Aber auch diese Einsätze waren sicherlich für alle, die die Möglichkeit hatten, ein unvergessliches Erlebnis.
Seit der bestandenen Prüfung zum Verbandsschiedsrichter 1092 hat er so ziemlich alles entschieden, was im Tischtennis zu entscheiden gibt. Von Kreismeisterschaften, über Ranglistenturnieren bis eben in zu Europa- und Weltmeisterschaften.
OK, das mit dem Prüfungsjahr, das hat er wohl nicht zu verantworten. Das dürfte wohl einfach nur ein Schreibfehler der WAZ-Redaktion sein.
Aber, dass er bei Europa- oder Weltmeisterschaften irgendetwas als Schiedsrichter zu entscheiden gehabt hätte, ist ja wohl kompletter Bockmist. Dafür hätte er Bundesschiedsrichter oder sogar Internationaler Schiedsrichter sein müssen. Aber davon kann ja wohl überhaupt keine Rede sein.
„Es geht mir einfach nur um die Einhaltung der Regeln. Da ist es mir gleich, wer das gerade spielt.”
„Auch wenn ich mir mit meinen Entscheidungen nicht nur Freunde gemacht habe.” Doch es ging ihm immer nur um die Sache. So wie bei der Kreismeisterschaft. ...
Und wie immer hat er getreu nach den Regeln geurteilt. Den bekannten oder weniger bekannten - Owczarski kennt sie alle und erklärt sie auch. Ganz im Sinne des Sports.„Es geht mir einfach nur um die Einhaltung der Regeln. Da ist es mir gleich, wer das gerade spielt.”
Vielleicht sollte die Redaktion einmal beim Verband (bzw. beim Verbands-Schiedsrichterausschuss) nachfragen, was man da von Oberschiedsrichtern hält, die
bei dem Turnier, bei dem sie im Einsatz sind, selbst mitspielen;
als OSR mit schwarzer Hose und weißem (Polo-)Hemd in der Halle ihren Einsatz wahrnehmen (SRO 7.);
es während des gesamten Turniers anscheinend überhaupt nicht interessiert, wenn etliche Spieler (nicht nur kleine Kinder, sondern auch ältere Akteure) in weißer Hose spielen (obwohl mit weißen Bällen gespielt wird);
einem Turnierteilnehmer, der für ein Spiel um einen neutralen Schiedsrichter bittet, anworten, sie wären nicht dazu befugt, jemanden dafür einzusetzen;
jemanden (einen Jugendlichen) zwar möglicherweise berechtigt, aber auf jeden Fall zum ersten Mal verwarnen (gelbe Karte), gleichzeitig aber auch dem Gegner noch einen Punkt zusprechen (Da hätte ich dann von ihm gerne eine Erklärung, in welcher Regel das wohl zu finden ist !!!).
Von der Pflicht, z. B. die Auslosungen zu überwachen (WO C 2.), soll hier gar nicht erst groß gesprochen werden.
Es wäre wohl nicht verkehrt, wenn er sich selbst vielleicht auch einmal an die Regeln halten würde. Besonders an die, die für (Ober)schiedsrichter gelten.
Also bei manchen Dingen krieg' ich echt 'nen dicken Hals !!!
Auka