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AW: Peer-To-Peer-Training (P2P)
Genau diese Situation habe ich bei uns:
Sehr großes Alters- und Leistungsgefälle.
Was für mich erschwerend hinzu kommt sind aber die Terminprobleme der
Jugendlichen durch Schule, bzw, die Nachwirkungen der Schule. Zur Zeit
habe ich vier Spieler aus jeder Alters und Leistungsgruppe beim Training.
Eigentlich. Dank eines Tanzkurses kommt einer nur einmal die Woche.
Und Üben für die Schule, Hausaufgaben oder was auch immer (Gymnasium)
läßt auch sonst mal jemand fehlen oder verspätet kommen. Vielleicht auch,
da ländlicher Bereich, die Eltern, die mal später von der Arbeit kommen.
Man braucht also mehr oder weniger in Zwischenphasen immer eine Art "Plan B",
auf den man ausweichen kann und aus dem man dennoch wieder zu Plan A
zurück kehren kann, damit die doch noch ankommenden nach 1h irgendwo
mit eingebaut werden können.... Übungen, wer macht wo was mit etc.
Zumindest erwische ich mich oft dabei, daß man da irgendwo einen für
diese Trainingseinheit guten Weg, so eine Art Eigendynamik unterbricht.
(Die Trainingsopfer trainieren genau "am gewünschten Thema," bringen
sich ein, steigern sich ohne das man weiter eingreifen / Korrigieren muß.)
Da die Kids kommen wollen und sie es nicht aus eigener Schuld rechtzeitig
geschafft haben kann man sie nicht am Rande sitzen lassen und muß sie ja
irgendwo zügig einbauen.
Eine Lösung aus dem Bereich "Plan -B"
Für die die nicht wollen oder selbstverschuldet zu spät kommen
könnte man einen Kaspertisch aufstellen, an dem die Freunde der
Kleinen mal TT etc. testen können... so lange sie die anderen nicht
stören. Der Effekt, daß Alle lieber kaspern wollen hält nicht lange vor,
da einer bestimmt mit dem Trainer spielen will, was neues gezeigt
bekommt und damit den Kaspertisch aufmischt.
Das wollen die Anderen dann auch können.
Nachtrag wegen Peer to Peer - gleichaltrige bringen sich was bei:
Handicap- Training ist auch ganz Nett. Stärkere (ältere) spielen mit den schwächeren.
Ju mit SCH-A oder so.
Die Jugendlichen müssen bei den Übungen den Ball im Spiel halten und darauf achten,
das die SCH-A weiter machen können.... vielleicht auch nur mit VH oder nur mir RH.
Die jüngeren dürfen natürlich, ihren Möglichkeiten zur Folge überraschende Streuungen
einbringen. Die Einen können sich direkt was von den Anderen abgucken.
Kann man immer mal wieder einbringen. Die Jüngeren wechseln dabei auch die Positionen
und gehen nach Zeit X einen Tisch weiter zum nächsten Größeren. Dann bekommt der
den Ball wieder ganz anders zurück gespielt. Geht manchmal sehr gut.
So lange die Anzahl der Spieler gerade gleich ist, ein ein angenehmes Training...
man kann herum gehen und jeden Einzeln mal beobachten. Wenn dann im Idealfall 2
eine Ungrade Teilnehmer- Zahl da ist, kann man sich einzelne Spieler für den Balleimer
heraus fischen.
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vG,
. . . wW
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Geändert von w_W_ (16.09.2008 um 08:18 Uhr)
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