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Alt 21.09.2008, 19:28
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Wemser Wemser ist offline
Niitaka yama Nobore
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AW: DONIC Waldner Dotec Hinoki vs. Waldner Dotec Carbon

Zitat:
Zitat von albr Beitrag anzeigen
hi,

wäre cool wenn du vielleicht die zwei Hölzer Persson Dotec und das Waldner Dotec Hinoki miteinander vergleichen könntest.

Spiele derzeit Persson Dotec mit Tenergy und mich tät stark interessieren wie sich der Tenergy auf dem Waldner spielen lassen würde.

thx
albr
Hallihallo,

werde jetzt 'mal kurz meine Meinung zu den beiden Hölzern mitteilen.
Aber an dem Material in Deiner Signatur sehe ich, dass unsere Spielanlage sich doch unterscheiden dürfte.

Ich spiele den Tenergy05 ja "nur" auf der Rückhand.
Da ist er für meine Anlage allerdings das Non-Plus-Ultra!
Auf der Vorhand bevorzuge ich einfach katapultigere Beläge!

Es ist leider schon eine Weile her, dass ich das "normale" Persson DOTEC gespielt habe. (Damals noch mit 2x Bryce frischgeklebt, mit dem Tenergy05 habe ich's also gar nicht probiert.)
Das Persson Carbokev hatte ich allerdings mit dem Tenergy05 getestet.

Also ganz kurz vorab:
Von den beiden Perssons halte ich das "normale" für das bessere Holz!
Aber keins ist mit dem Ballgefühl des Hinoki vergleichbar!!! Nicht ansatzweise!

Jetzt im einzelnen:
Da Du derzeit das normale Persson spielst, würde ich Dir, wenn, den Wechsel auf das Hinoki empfehlen. Es spielt sich, wenn auch etwas schneller, wesentlich linearer und kontrollierbarer!
Natürlich ist der Preis von bis zu ca. 100€ ganz schön happig, auch das hohe Gewicht (fast 90g) ist für die Verwendung eines (oder gar zwei) Tenergy05 nicht optimal, weil die ja selbst sehr schwer sind, aber trotzdem ist es meiner Ansicht nach jeden Cent wert. Ich persönlich habe den Wechsel vom sehr leichten Waldner Carbon auf das Hinoki vollzogen und ärgere mich inzwischen, das ich dies nicht schon eher gemacht habe.

Das Carbokev ist insgesamt ein komisches Holz.
(Habe dazu auch zuvor schon einen kleinen Vergleichsbericht verfaßt.)

Bislang hatte ich noch kein Holz, was sich so spielt. Sehr flacher Ballabsprung und wenn man feste gegen den Ball haut, hat man den Eindruck, als hätte das Holz einen Gang höher geschaltet (also plötzlich sehr schnell).
Dies ist natürlich meine mangelhaft Umschreibung der Nichtlinearität.
Es ließ sich bei mir teilweise einfach zu schlecht einschätzen, ob jetzt ein Rohr kommt (auch was die Balllänge angeht), oder eine mittelprächtige Pflaume. Abgesehen davon, war der flache Ballabsprung für mich gar nichts.

Das "normale" ist da nicht so extrem, was dies angeht.
Wenn Du da einen exakten Bericht haben willst, dann meld' Dich kurz, dann klebe ich mir einen Tenergy auf mein altes Holz d'rauf.
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