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Alt 24.09.2008, 08:50
Footsteps Footsteps ist offline
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Footsteps ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
AW: Die sogenannten Trainingsweltmeister

Das allerwichtigste ist eine realistische Selbsteinschätzung.

Trainingsweltmeister sind ganz einfach schlechte Spieler die versuchen einen guten Stil zu spielen, aber absolut nicht sicher genug sind um diesen Stil gegen das zugegebenermaßen ziemlich üble Kreis- und Bezirksliga Ping- Pong durchzusetzen. An guten Tagen gegen vertraute Leute kann das schon mal verdammt gut aussehen, und dann lass einen Opa mit zwei Antis da auflaufen und die Sache geht total in die Hose.

Was da hilft ist A. Selber Noppen kaufen oder B. den Sport endlich richtig ausüben und strukturiert und mit System trainieren. Zeigt mir bitte einen "Trainingsweltmeister" der im Training am Balleimer 80 von 100 Topspins gegen Unterschnitt auf einen Bierdeckel genau plazieren kann, sich dann aber im Wettkampf nicht traut zu eröffnen.

Diese Leute machen einfach den zweiten Schritt vor dem ersten.
Raus aus der Mannschaft, konsequent Techniken trainieren die mann zu Beginn eines Ballwechsels braucht (Aufschlag, Rückschlag, Erster Topspin, Erster Block / Keine Schuß, Ballon, Gegentopspin, Bananenflip Blödeleien solange die Basics nicht sitzen) und dann erstmal Turniere spielen, fast jedes Wochenende. Und Lehrgänge, wann und wo immer es geht.

Mannschaftskämpfe wo die ganzen anderen Blödmänner zusehen und sich aufregen sind genau das falsche. Das sollte mann machen wenn mann weiß was mann kann, wenn mann vielleicht sogar ein gewisses Niveau hat und gar nicht mehr besser werden will, und sich einfach nur regelmäßig mit anderen messen möchte.

Wer nicht bereit ist entsprechend Zeit in's Tischtennis zu investieren der muß halt zusehen das er sein Spiel einfacher, weniger aufwendig, und fehlerresistenter macht. Mit ein bischen sicher Schieben und ab und an mal einen Raushauen kann mann in den Kreisligen sehr erfolgreich spielen wie wir alle wissen. Vielen Leuten reicht das auch um Spaß an dem Sport zu haben.

Im Grundsatz geht es um die Frage, richtig Tischtennis spielen oder seine Spiele gewinnen. Und bis ein kritisches Maß an Können erreicht ist schließen sich diese beiden Dinge gegenseitig aus.
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