Zitat von Zelluloidkampfsau
Über all der Hektik und immer wieder aufflammenden Erregung Einzelner sei in Anlehnung an den „Querpass“ unserer fussballspielenden Freunde auch der Gilde des kleinen Zelluloidballes im Hinblick auf sich bereits abzeichnende Tendenzen eine kurze (nicht immer ganz ernstgemeinte) Prognose erlaubt:
„Die Saison 2008/09 hat in der Landesliga Gr.1 einen sensationellen Verlauf genommen, wobei der Abschlußspieltag alles bisher dagewesene auf den Kopf gestellt hat. Abstatt sichert sich, motiviert durch drei Kasten Pils, die flaschenweise jeweils zum Seitenwechsel kredenzt werden, und einem daraus resultierenden 8:8 gegen Buchenbach quasi auf der Zielgeraden den Klassenerhalt. Anschließend werden drei Buchenbacher, die mit eigengepanschtem, in den Mulfinger Bergstollen über zwei Jahre eingelagertem Eichenfassbier dagegen halten, um mit ebensolchen Methoden den Erfolg erzwingen zu wollen, mit Alkoholvergiftung in das Brackenheimer Krankenhaus eingeliefert. Die Doping-Kommission des TTVWH hat zwischenzeitlich Ermittlungen aufgenommen.
Schwieberdingen beendet gegen Neckarsulm, das mit der Meistermannschaft von 1966 (Heinz H., Gerhard W., Bruno Fr., Klaus K., Roland D. und Wolfgang W.) aufläuft, mit dem 16. Unentschieden sieglos die Runde, hat sich damit jedoch in der ersten Ligahälfte etabliert. Kommentar von Schwieberdingens papiermäßiger Nr.1 Oliver B.: „Kaum ein Spiel verloren, damit sind wir nächstes Jahr Titelfavorit ! ..... aaah, is eh wurscht !“
Derweil beginnt das ebenfalls für den Abstieg mitentscheidende Aufeinandertreffen zwischen Eschenau und Steinheim mit 2-stündiger Verspätung, weil eine männliche Schrankwand den Gästen mit den Worten „Isch bin de King, ihr kummt da ned rein !“ den Hallenzutritt verweigert. Erst das eilends angerufene Aufsichtspersonal mit den Herren Matthias L., Chris K., Frank „Rgs“ F. und Thomas Pf. vermochten zwar das Hindernis wegzusperren, doch solchermaßen bereits eingeschüchtert und über die Katakomben in die Halle eingeschleußt verliert Steinheim 0:9 und die Ligazugehörigkeit.
Die ursprünglich zum Spitzenspiel hochstilisierte Begegnung zwischen Brackenheim und Korntal entwickelt sich für die Gäste zum Desaster. Korntals Nr.1 bricht sich beim Shakehand mit dem Gegner vor dem Eröffnungsdoppel die Schlaghand, bei dem eh schon verletzten Magnus L. knickt während dem Spiel die Krücke ein und das hintere Paarkreuz bricht, bedingt durch Passivinhalation zahlreicher Rülpstiraden im jeweiligen Aufeinandertreffen mit dem VfL-Mannschaftskoloss, jeweils im 2. Satz zusammen. Korntal vergibt durch eine daraus resultierende Niederlage somit erneut am letzten Spieltag die schon sicher geglaubte Meisterschaft an die Rentnertruppe aus Löchgau, die durch einen denkbar knappen 9:7-Heimerfolg über das weiter sieglose und nur zu Viert angetretene Team aus Weinsberg bei Punktgleichheit mit Korntal nur aufgrund des besseren Spielverhältnisses (1+) den Titel erringt. Kommentar vom atemlosen, schon ganz blau angelaufenen Löchgauer TT-Chef Michael S.: „Echt Klasse, die Jungs, Abstiegsgefahr gebannt !“
Der Weinsberger Daniel Mohr schießt beiläufig noch beide Löchgauer von der Platte und avanciert zum unangefochtenen Schützenkönig der Liga ....“
|