Zitat:
Zitat von shakeholder
stimmt, dem gebe ich recht...
aber ist fehlende trainererfahrung wirklich so tödlich?????
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Ja, wenn du nicht schon selber einen sehr hohen Kenntnissstand besitzt. Selbst wenn man als Penholderspieler gut ausgebildet ist gibt es immer wieder Feinheiten die meistens nur von einen Fachkundigen Trainer ausgebessert bzw. überhaupt erst gesehen werden können. Zumindestens braucht man jemanden der Fachkundig genug ist und der einen Ratschläge geben kann.
Chinesisches Penholder ist mehr für das Spiel am und über den Tisch gedacht. Das Japanische Penholder wird zwar auch in Tischnähe gespielt aber auch viele Aktionen bzw. Taktiken aus der Halbdistanz sind gegeben. Das kann man sich mit den Japanischen Griff auch erlauben denn es ist die Durchschlagkräftigste und schnellste Spielweise im Tischtennis. Das liegt mitunter daran das die Finger auf der Rückseite gestreckt sind und somit die Kraft im Schlag erhöht werden kann. Zusätzlich unterstützt das schmalere Rechteckige Schlägerblatt (meistens einschichtiges Hinoki 10mm oder 9mm) und der Korkgriff die Kopflastigkeit und somit die hohe Geschwindigkeit.
Das Chinesische Penholder ist mehr auf Spin und Tischnahes Spiel geeignet. Schlägerblatt ist rund (wie bei einen üblichen Shakehandholz) und besitzt jediglich einen kürzeren Griff was die Kopflastigkeit erhöht. Ausserdem werden die Finger leicht gekrümmt auf der Rh. Seite. Es gibt auch Spieler die eine art Mischung aus beiden Griffarten Darstellen. Da wäre z.B. Lee Jung Sam der ein Chinesisches Penholderholz spielt aber die Grifftechnik, einige Schlagtechniken und Taktiken des Japanischen Penholders anwendet.
Zur Veranschaulichung beim Japanischen Penholder sind die ersten zwei Bilder der Griff bei der Vh.. Das dritte und vierte Bild der Griff bei der Rh. und das fünfte Bild beim Aufschlag. Beim sechsten und siebenten Bild sieht man Lee Jung Sam. Natürlich weichen die Techniken von Spieler zu Spieler ab und werden auch geringfügig anders gehalten (bei der Shakehand ist ja ähnliches zu beobachten).