Jo, sicher können schnelle Reaktionen bei einem Abwehrer nicht schaden, aber wenn einer ein eher langsamer Typ ist (z.B. etwas dicker, phlegmatischer), dann würde ich persönlich, sofern der Schüler es auch selbst will, nicht unbedingt Angriff empfehlen.
Ich gehe übrigens dabei auch von mir selbst aus, ich habe schon Ballgefühl und so, aber wenn ich zu nahe an der Platte stehe, habe ich wirklich keine Chance, auch gegen ganz schwache Gegner nicht (ich weiß es aus Erfahrung).
Natürlich gibt es auch so oft genug auf den Deckel (beim Hobeln fallen eben nun einmal Späne), aber ich habe gerade in letzter Zeit mit konsequentem Defensivspiel (Schläger drehen, Schnittwechsel usw.) in meinem Verein zwei Spieler geschlagen, die ich bisher für unschlagbar für mich hielt, Tendenz steigend
Ok, ich rede hier nur von Kreisklassenniveau, aber ich denke, auch bei den Besseren ist es vom Grundsatz her nicht anders, schließlich spielen z.B. Matsushita (WR Nr. 47) und Shetinin (Nr. 71) genau meine Spielweise mit meinen Belägen (Tackiness/Feint) auf Weltklasseniveau und denken gar nicht daran, ihre Spielweise umzustellen.
Gerade Shetinin ist ein gutes Beispiel, ich bin mir ziemlich sicher, dass er als Angreifer gegen Timo Boll nicht den Hauch einer Chance hätte, wohl aber als Abwehrer (siehe EL-Spiel Deutschland-Weißrußland), was meine These bestätigt!