Zitat:
Zitat von Balian
- die bereits im Frühjahr mehrfach gestellte Frage nach der exakten Durchführung des Testverfahrens zeigt, dass hier ein Grenzgänger unterwegs ist, der bei günstiger Auslegung eine maximale Ausnutzung der zugelassenen Grenzwerte anstrebt
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So wie jeder Hersteller, der Beläge in max produziert.
Sollte TT-Master tatsächlich bewußt einen "anderen" Belag vorgelegt haben - dann wäre das natürlich eine Riesen-Sauerei. Aber bevor man so etwas behauptet, sollte man sich sicher sein und Beweise vorlegen.
Sollte es tatsächlich Probleme durch Produktionsschwankungen geben, dann allerdings wäre eine generelles Verbot aller evtl. betroffenen Beläge, unabhängig von der nun tatsächlich vorhandenen Reibung schon sehr grenzwertig.
An die Doping-Diskussion fühle ich mich auch erinnert - allerdings nur bei den Tunern, die klar verboten sind, dieses Verbot allerdings wird anscheinend von vielen wegen der mangelnden Nachweisbarkeit bewußt ignoriert.
Bei den TT-Master Noppen bzw. den Spielern, die diese benutzt haben/benutzen allerdings ist der Fall wohl wirklich anders. Die Leute haben sich auf die Zulassung der Beläge verlassen und haben eben nicht wissentlich gegen Regeln verstoßen.
Oder sollte jeder trotz Zulassung die Mindestreibung seines gekauften Belages nachprüfen (und das, obwohl die ITTF ja anscheind keine Informationen zum Testverfahren preisgibt) ?
Welcher Spieler, der Beläge in max spielt, misst den zu Hause nach, ob er tatsächlich die 4mm nicht überschreitet ?