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Zitat von Stadtmusikant
Die von Horst favorisierte Vorgehensweise fände ich auch schon fast unseriös. Nach dem Motto: wir stellen erstmal nen Antrag und schauen, was passiert. Ist doch nicht unser Problem, ob er mit den Regeln im Einklang steht.
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Hallo Musikus,
dass mit der Unseriösität hat mich doch mehr getroffen, als ich mir eingestehen wollte. Ich gehe nicht davon aus, dass eine Änderung der Staffelstruktur mit der WO nicht im Einklang steht. Helge vertritt die Meinung, dass sie nicht im Einklang steht. Was ist an der einen oder der anderen Einschätzung unseriös? Wenn die Kreise Mitte und Ost etwas entscheiden, dann sitzen da keine Hasardeure sondern um die Zukunft des TT besorgte Funktionäre. Sie werden sich mit Sicherheit eine Entscheidung nicht leicht machen. Wenn aber diese Funktionäre eine Entscheidung treffen, kann es immer so sein, dass andere damit nicht einverstanden sind. Wenn nun jemand Bedenken dagegen hat, so kann er diese ja danach vorbringen. Wenn ich mir aber die entsprechenden Punkte der WO ansehe, dann stelle ich fest, dass es sich um Punkte handelt, die die Verantwortung deligieren. Der Mannschaftsführer ist für den Einsatz der Schiedsrichter am Tisch zuständig. Der Mannschaftsführer der Gastmannschaft soll den Oberschiedsrichter ersetzen, falls dieser nicht gestellt wird. Ja und die Kreise sollen halt den Spielbetrieb der Kreisligen und Kreisklassen organisieren. Zu den Entscheidungen der Schiedsrichter, wobei damit ja auch die Schiedsrichterassistenten gemeint sind, da sonst hierzu noch etwas ausdrücklich hätte bestimmt werden müssen, falls davon ausgegangen wäre, dass sie nicht eingesetzt werden sollten, besagen die Regeln, dass diese nicht nachträglich geändert werden können, wohl aber ein Protest möglich sei, der zukünftige Entscheidungen regelt. Ähnliches gilt für die Entscheidungen der Oberschiedsrichter. Wer also als Schiedsrichter bzw. Oberschiedsrichter fungiert, das ist geregelt. Wie sie entscheiden, hängt von ihrer Regelauffassung und ihrer Wahrnehmung ab. Sowohl bei der Wahrnehmung als auch bei der Regelauffassung können sie sich irren. Doch ihre Entscheidung bleibt bindend. Und das finde ich auch gut. Eine Regel, die wie ich meine selten beachtet wird, ist der Umstand, dass ein Schiedsrichter den Ball vor den Spiel wahllos aus einer Schachtel entnehmen muss. Meist liegen die Bälle in den Kreisklassen schon auf dem Tisch. Aber handelt der Schiedsrichter dadurch unseriös, dass er diese Regel missachtet?
Eine Zusammenlegung der Spielbetriebe der Kreise Mitte und Ost ist nach meinem Verständnis auch mit der bestehenden WO vereinbar. Ob die damit erhoffte Wirkung aber eintritt, ist für mich noch fraglich. Eine Änderung der WO halte ich nicht für notwendig. Was an dieser Einschätzung unseriös ist, kann ich nicht erkennen.
Gruß,
Horst