Hallo Sportfreunde,
mit Interesse habe ich das ganze Theater mit dem Test im Spiel Stockheim gg Groß-Umstadt verfolgt. Hier nun meine Stellungnahme:
Aus den Regeln ergibt sich, dass das Frischkleben verboten ist. Das bedeutet auch, dass man damit rechnen muß, das Kontrollen durchgeführt werden. Genau dies macht der Kollege Harald Petzl, nichts anderes. Wenn man beschließt, dass Frischkleben verboten sein soll, erwartet man doch auch, dass sich alle Sportkameraden daran halten. Wer dies nicht tut, sondern nach wie vor "Belag-Doping" betreibt, sollte aus meiner Sicht entsprechend konsequent bestraft werden. Dass die Regel hier sogar noch bei einem positiven Test die Nutzung eines Ersatzschlägers erlaubt, halte ich persönlich analog der Meinung von Nationaltrainer Jörg Roßkopf für einen absoluten Schwachsinn. Wieder mal eine inkonsequente Regelung im Tischtennis. Leider nicht zum ersten Male.
Also warum regen sich da manche auf ? Dass ein konsequenter Schiri das tut, was die Regel verlangt und das dann mal kontrolliert, kann doch beim besten Willen nicht Anstoß für eine große Erregung sein. Dass sich einzelne Klassenleiter auf einmal aufregen, dass ein Schiri konsequent ist, kann ich persönlich auch nicht nachvollziehen.
Ich finde es richtig, was er macht. Noch besser wäre, wenn die "Belag-Doper" empfindlich bestraft würden. Nur so hört dieser Unsinn auf und die Ausgangsvoraussetzungen für alle TT-Sportler werden wieder gleich.
Nur zur Korrektur:
Hafrald Petzl hatte kein Schreiben seines Kreiswartes dabei - der bin nämlich ich und wäre in dieser Sache überhaupt nicht zuständig - sondern hatte ausdrücklich die Genehmigung und Beauftragung der Kontrolle durch den Verbandsschiedsrichterwart Markus Michalek.
Also sollte man keinen Blödsinn behaupten bei solchen Dingen, sondern in Beachtung des Regelwerkes nachvollziehen, warum eine Kontrolle stattfindet oder stattgefunden hat.
Mit freundlichen Grüßen
Horst Bitsch
TT-Kreiswart Odenwaldkreis
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