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AW: Schupfen
Falls Du mit "Überroll" zufällig Überschnitt meinst, dann ist das falsch.
Bei griffigen Belägen bekommst Du das höchstens mit einem sehr kurzen Ballkontakt hin (eine Art aktiver Druckschupf). In der Praxis kommt das bei frontal getroffenen harten Flipps (auf kurze Unterschnittbälle) vor, sonst eher nicht!
Dein Ball dürfte also eher leer sein und für alte Haudegen damit auch eher leicht zu schupfen sein. Wenn man schon beim Schupfen den Spin variieren will, dann eher mit einer ähnlichen Grobform durch Variation des Balltreffpunkts (tangential, frontal) oder durch aktives oder passives Handgelenk. Damit kann man manche täuschen da die Grobform der Bewegung ja identisch ist!
Mit dem "abtropfen" lassen kann man mal kürzere Bälle einstreuen. Auf lange Bälle kommt das nur in tieferen Klassen vor da ein Angreifer immer eher die Chance zum Angriff nutzen wird. Aber auch hier ist es besser, wenn man die Absicht etwas verschleiert (Stichwort: Finte!). Hält man nur hin wird der Gegner sofort wissen was passiert.
Geändert von Cheftrainer (27.10.2008 um 14:30 Uhr)
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