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Alt 20.12.2002, 09:35
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Fozzi Fozzi ist offline
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Wen's interessiert: Halbzeitbericht Heppenheim

Viel Schwung nach der Verjüngungskur
Tischtennis: Neu formierter TTC Heppenheim schlägt sich in der Regionalliga bisher beachtlich – In der Rückrunde kommen die beiden Führenden zum Tabellendritten




Es ist schon beachtlich, was die neu formierte Heppenheimer Regionalligamannschaft in der ersten Halbserie nach dem Umbruch geschafft hat. Bekanntlich hat das Team eine Verjüngungskur durchgemacht: Verdiente Akteure rückten in das zweite Glied, und drei Talente wurden in die Mannschaft integriert. Zielsetzung war zunächst Sicherung der Klasse mit Blick auf einen gesicherten Mittelfeldplatz.
Dass der TTC nach Ende der Vorrunde mit 13:5 Punkten auf dem dritten Tabellenplatz liegt und in der Rückrunde sogar die vor ihm liegenden Mannschaften angreifen kann, ist erstaunlich.

Gründe für diese erfreuliche Entwicklung gibt es mehrere. Zum einen haben die verbliebenen Spitzenspieler der vergangenen Jahre Kontala, Bondarev und Renkewitz wieder gute Leistungen gebracht und die jungen Spieler mitgezogen. Zum anderen haben jedoch auch die Jugendlichen Haberle, Kurkowski und Dickhardt bereits ihre Beiträge zum positiven Gesamtergebnis geleistet. So findet man Dennis Haberle im mittleren und Jens Kurkowski im hinteren Paarkreuz bereits in den Bestenlisten. Und offensichtlich harmoniert die Truppe auch miteinander und kompensiert so einzelne Ausfälle. Nicht zuletzt hat der Einsatz des Bezirksmeisters und Ex-Bundesligaakteur Thomas Caselitz in entscheidenden Partien zum Gesamterfolg beigetragen.

Das Team steigerte sich im Verlauf der Vorrunde deutlich. Und da bis auf das abgeschlagene Schlusslicht aus Fulda Maberzell jede Mannschaft in der Lage war, jeder anderen Punkte abzunehmen, entwickelte sich eine überaus interessante Halbserie mit überraschenden Ergebnissen. Beide vor dem TTC platzierten Teams (Herbornseelbach/16:2 und Felsberg/14:4) treten in der Rückrunde noch in Heppenheim an.

Der neue Elan des Teams scheint das Interesse der Tischtennisfans in der Region zu wecken. Im Derby gegen Weiterstadt und im Spitzenspiel gegen Mühlhausen wurden jeweils über 130 Zuschauer gezählt, und auch in den anderen Partien durfte sich der TTC über regen Zuspruch freuen.

Die Rückrunde, die für den TTC Heppenheim am 11. Januar (Samstag) mit dem Spiel in Maberzell und am 18. Januar mit dem Heimspiel gegen Stadtallendorf beginnt, verspricht viel Spannung.


Die Spieler in der Einzelkritik
Aki Kontala: Der Linkshänder hatte zu Beginn der Saison noch mit der geänderten Aufschlagregel zu kämpfen, ehe er sich steigerte und noch eine gute 12:6-Bilanz erspielte.

Andrej Bondarev: Mit 13 gewonnenen Spielen bei nur fünf Niederlagen nimmt er Rang drei in der Bestenliste der Liga ein und ist damit wieder einmal bester Akteur des TTC.

Frank Renkewitz: Auch Renkewitz hatte lange seine Probleme mit der neuen Aufschlagregel. Auch er wurde erst gegen Ende der Vorrunde sicherer und erspielte noch zwölf Siege bei sechs Niederlagen.

Dennis Haberle: Der junge Linkshänder begeisterte die Zuschauer mit risikofreudigem Angriffsspiel und erreichte in seinem ersten Regionalligajahr bereits eine 7:6-Bilanz im mittleren Paarkreuz.

Dennis Dickhardt: Dickhardt kam noch nicht so richtig in Schwung. Verletzungen verhinderten eine bessere Bilanz als 4:6 im hinteren Paarkreuz.

Jens Kurkowski: Der jüngste Spieler der Mannschaft hat die größte Entwicklung vorzuweisen. Dies wurde mit einer 6:4-Bilanz belohnt

Thomas Caselitz: In entscheidenden Partien wurde der Routinier eingesetzt. Dieser rechtfertigte das in ihn gesetzte Vertrauen mit einer blitzsauberen 5:0 Bilanz.
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Das ist der ganze Jammer: Die Dummen sind so sicher und die Gescheiten so voller Zweifel.
Bertrand Russell
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