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AW: Motivationen für einen Materialwechsel
Also ich habe des Öfteren mein Material gewechselt, allerdings würde ich jetzt wirklich nur noch aus Spaß mal etwas im Shop ausprobieren, denn mitlerweile habe ich das Material gefunden, mit dem ich mich wirklich wohl fühle. Dazu muss ich aber sagen: Ich habe eine Leistungssteigerung nach dem Materialwechsel nicht sofort bemerken können, aber im Enteffekt haben sich die vielen Wechsel glaube ich rentiert.
Ich denke mal es gibt folgende Arten von Materialwechseln:
1. Man ist unzufriden mit dem Material bzw. hat noch nicht das passende gefunden.
2. Man denkt sich, dass manche Schläge mit einem bestimmen Belag wesentlich besser gehen, als mit anderen.
3. Man denkt, dass man eh mit jedem Material gleich spielt.
da lässt sich wahrscheinlich noch einiges ergänzen.
Ich persönlich könnte mich jetzt wahrscheinlich nur noch ganz schwer umstellen. Was Beläge angeht habe ich mich jetzt auf Donic Tensoren festgefahren, das sind die einzigen die mir stets auf Anhieb zusagen konnten. Mein Holz werde ich sowieso behalten, da soll auch die nächsten Jahre kein anderes sein.
Meiner Signatur könnt ihr entnehmen, dass ich noch einen zweiten Schläger habe, damit fällt mir das spielen wesentlich schwerer, wobei ich den Platin soft trotzdem noch als sehr angenehm empfinde.
Insgesamt würde ich dann mal so sagen, dass es viele experimentierfreudige Spieler gibt, die gerne ausprobieren und mit dem neuen Material nicht zwingend besser oder schlechter werden. Das Problem liegt mMn bei manchen Leuten da, dass sie sich nicht genug mit den Materialeigenschaften beschäftigen und deswegen oft Fehlkäufe machen, was dann letztendlich dazu führt, dass sie andauernd neues Material kaufen. Dann gibt es auch noch die Leute, die nach den ersten Top Spins mit neuen Material sowas von begeistert sind, dass sie es sofort nehmen. Hinterher stellt sich dann aber heraus, dass sie zB bei Angaben unwahrscheinliche Probleme haben -> also gibt es auch überhastete Käufe.
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