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AW: Dilemma beim Aufschlagtrainnig
10 Minuten ist eigentlich zu wenig, damit es wirklich effektiv ist.
Ein TT Spiel im Schnitt 3-4 Ballkontakte (zumindest im männlichen Bereich, wo Topspin gespielt wird).
Damit macht der AS alleine 25-30% der Ballkontakte aus.
Und trotzdem spielen die meisten Spieler im Training mehr Vh-Konter (beim einspielen - obwohl man den meistens nicht braucht) als sie Aufschläge machen.
Von daher kann man eigentlich garnicht genug diese AS-RS Geschichten trainieren.
Und warum es nicht soviel bringt kann viele Gründe haben:
- nicht konzentriert genug beim AS Training (oft ist AS Training nur gedankenlos Kugeln reinwerfen)
- AS brauchen wie jeder Schlag Zeit (weiß nicht, wie lange du das schon machst).
- Unter Stress schlagen die meisten wesentlich schlechter auf, als in der entspannten Situation AS Training.
Die Variationen machen ne Menge aus. Genausowichtig wie die Platzierung. Wenns immer der gleiche Schnitt ist ist es einfacher, als wenn der Schnitt variiert werden kann.
Beim AS Training gilt auch: neue Reize setzen.
Man steigert ja schon die Schwierigkeit, wenn man nicht nur einen AS macht, sondern zwei verschiedene abwechselnd. Und wenn dann noch Druck aufgebaut wird wird es noch schwieriger.
Mit Seitoberschnitt Aufschlägen können viele garnichts anfangen, wenn sie richtig gut sind (also flach und kurz bis HL sind).
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