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Alt 06.11.2008, 18:23
Hogar Hogar ist offline
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AW: 11:0 unsportlich?

Zitat:
Zitat von Kai G. Beitrag anzeigen
Sorry Hogar, aber das was du diesmal schreibst ist echt kompletter Schwachsinn ;-)
Hier geht es nicht um "sportlich sein", sondern um sportliches Verhalten.
Mal eine Beispiel-Definition:
Fair Play (oder „Fairplay“) ist ein Begriff, der ein bestimmtes sportliches Verhalten kennzeichnet, das über die bloße Einhaltung von Regeln hinausgeht. Es beschreibt eine Haltung des Sportlers: die Achtung und der Respekt vor dem sportlichen Gegner und die Wahrung seiner physischen und psychischen Unversehrtheit. Der sportliche Gegner wird als Partner gesehen oder zumindest als Gegner, dessen Würde es zu achten gilt, selbst im härtesten Kampf.

Ich finde das mit dem 11:0 kommt immer auf die Situation an. Aber das mit dem "der Gewinner ist auch der Sportlichere" ist echt schwachsinnig.
Wenn ich beim Fußball 3:2 gewinne, aber 3 berechtigte rote Karten kassiere, war mein Team wohl nicht das Sportlichere im Sinne der Fairness.
Sicher kann es sein, dass auch ein unfairer Spieler gewinnt, doch es ist auch nicht fair einen Punkt zu verschenken. Wo will man denn da die Grenze ziehen? Ein Gegner hat sich einen Punkt erkämpft, der bekommt keinen. Aber einer, der sich den Punkt nicht erkämpft hat, der bekommt einen? Das kann nicht richtig sein.

So, nun hoffe ich, dass ich aus einem 0:10 noch ein 2:10 oder zumindest ein 1:11 machen kann, denn jetzt geht es um meine Punkte im oberen Paarkreuz.
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Kann man überhaupt von "Leben" sprechen, wo kein Vergnügen ist? (Erasmus von Rotterdam)
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