Da kann ich Cheftrainer und Obachecka nur recht geben.
Ich hab manchmal paar Schwierigkeiten mit halblangen Überschnittangaben von Linkshändern in meine Vorhand. Gibt also einige Gegner da stehts 0:0 im ersten Satz und ich weiss genau, dass gleich so ein Ding auf mich zufliegen wird. Den zieh ich immer voll durch. Kommt der ist es gut und ich hab erstmal ne ganze Weile lang Ruhe vor diesen Aufschlägen.
Wenn der nur ganz knapp nicht kommt, ist es tatsächlich manchmal so, wie Obachecka sagt, manche Gegner bekommen dann trotzdem etwas Respekt, trotz des knappen Fehlers. Von mir persönlich wird das dann noch mit halblautem Geblubber garniert, von wegen, "unfassbar, dass du den nicht triffst...eigentlich mein bester Schlag...kannste doch im Schlaf

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Wenn das alles nicht klappt, tja dann ist halt nichts mehr mit Schwächen überspielen, dann muss ich mir halt eingestehen, dass ich da ne Schwäche hab und versuchen sie im Training zu beheben.
Während des Spiels muss man sich dann eben noch besser auf seine Stärken konzentrieren, auf die eigenen Angaben und auf die Bälle, wenn der Gegner mal einen anderen Aufschlag macht (denn kaum einer spielt ein ganzes Match den selben Aufschlag durch, auch wenn der erfolgreich ist). Wegen einer aufgedeckten Schwäche muss man nicht zwingend ein ganzes Spiel verlieren, man verliert es aber fast zwingend, wenn man sofort innerlich zusammenbricht, wie du es bei dir beschreibst. In dem Fall ist die mentale Schwäche wohl die grössere, als das Problem mit dem Aufschlag.
Weiss natürlich auch, dass das leicht daher gesagt ist und ich weiss, dass es extrem entnervend sein kann, wenn man immer wieder leichte Punkte zulassen muss, weil man so gar kein Mittel gegen des Gegners Aufschlag findet. Ist eben ein Kopfspiel das Ganze.