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AW: Neue Bilanzwertberechnung
"Der Bilanzwert eines Spielers wird durch eine Dezimalzahl ausgedrückt, die von der FTTBOnlineplattform
berechnet und dargestellt wird. Je größer der Bilanzwert ist, desto größer ist die
Spielstärke des Spielers.
Der Bilanzwert eines Spielers wird aus der Summe
• seines Erfolgsquotienten,
• seines Misserfolgsquotienten,
• seines Siegesbonus,
• seines Niederlagenmalus und
• der Basispunkte seiner Spielklasse gebildet.
Bei Spielsystemen, in denen die Mannschaften nach Spielstärke aufgestellt werden müssen,
wird für die Berechnung der ersten vier Teile die Anzahl der Siege bzw. Niederlagen eines Spielers
gegen die einzelnen gegnerischen Einzelpositionen (z. B. Platz 1 bis 6 beim Sechser-
Paarkreuz-System bzw. Platz 1 bis 4 beim Werner-Scheffler-System) berücksichtigt.
Je höher die Einzelposition eines Gegners ist, desto stärker wird ein Sieg und desto schwächer
wird eine Niederlage gegen diesen Gegner bewertet. Bei Spielsystemen, in denen die Mannschaften
nicht nach Spielstärke aufgestellt werden müssen, wird für die Berechnung der ersten
vier Teile nicht nach den einzelnen gegnerischen Einzelpositionen differenziert, sondern alle
Siege bzw. Niederlagen werden gleich bewertet.
Für die Berechnung des Erfolgsquotienten und des Siegesbonus wird die Anzahl der Siege, für
die Berechnung des Misserfolgsquotienten und des Niederlagenmalus die Anzahl der Niederlagen
berücksichtigt.
Für jedes Spielsystem werden vom FTTB-Ausschuss für den Wettkampfsport bis zum 01.09.
einer jeden Spielzeit die Werte von vier Parametern festgelegt, die für die gesamte Spielzeit die
Berechnung der Bilanzwerte verbandsweit einheitlich regeln:
• die Basis für den Erfolgsquotienten (BEQ; identisch mit der Basis für den Misserfolgsquotienten/
BMQ),
• die Basis für den Siegesbonus (BSB; identisch mit der Basis für den Niederlagenmalus/BNM),
• der Positionssummand für Quotienten (PSQ) und
• der Positionssummand für Bonus/Malus (PSB).
Die Positionssummanden geben an, wieviel stärker ein Sieg gegen eine bestimmte Einzelposition
bewertet wird als ein Sieg gegen die nächsttiefere Einzelposition (für Niederlagen analog).
Für die Berechnung des Erfolgsquotienten eines Spielers wird zunächst die Anzahl seiner Siege
gegen die unterste gegnerische Einzelposition laut Spielsystem mit der Basis für den Erfolgsquotienten
multipliziert (z.B. beim Sechser-Paarkreuz-System für Position 6: Anzahl Siege gegen
Position 6 * BEQ). Für jede einzelne nächsthöhere gegnerische Einzelposition wird daraufhin
die Anzahl der Siege des Spielers gegen diese gegnerische Einzelposition mit der pro höherer
Position je einmal um den Positionssummand für Quotienten erhöhten Basis für den Erfolgsquotienten
multipliziert (z. B. für Position 5: Anzahl Siege gegen Position 5 * (BEQ + PSQ),
für Position 4: Anzahl Siege gegen Position 4 *(BEQ + PSQ + PSQ), für Position 3: Anzahl Siege
gegen Position 3 *(BEQ + PSQ + PSQ + PSQ), usw.). Die entstandenen Produkte (z. B.
sechs beim Sechser-Paarkreuz-System, vier beim Werner-Scheffler-System; von denen all diejenigen
Null sind, wenn der Spieler gegen keinen Spieler der jeweiligen gegnerischen Einzelposition
einen Sieg errungen hat oder gegen keinen dieser Gegner gespielt hat) werden summiert
und anschließend durch die Gesamtanzahl aller gespielten Einzel des Spielers während der
Halbserie dividiert. Das Ergebnis wird halbiert und ist danach der Erfolgsquotient des Spielers.
Für die Berechnung des Misserfolgsquotienten eines Spielers wird zunächst die Anzahl seiner
Niederlagen gegen die höchste gegnerische Einzelposition laut Spielsystem mit der Basis für
den Misserfolgsquotienten multipliziert (z. B. beim Sechser-Paarkreuz-System für Position 1:
Anzahl Niederlagen gegen Position 1 * BMQ). Für jede einzelne nächsttiefere gegnerische Einzelposition
wird daraufhin die Anzahl der Niederlagen des Spielers gegen diese gegnerische
Einzelposition mit der pro tieferer Position je einmal um den Positionssummand für Quotienten
erhöhten Basis für den Misserfolgsquotienten multipliziert (z. B. für Position 2: Anzahl Niederlagen
gegen Position 2 * (BMQ + PSQ), für Position 3: Anzahl Niederlagen gegen Position 3 *(BMQ + PSQ +PSQ), für Position 4: Anzahl Niederlagen gegen Position 4 * (BMQ + PSQ +
PSQ + PSQ), usw.). Die entstandenen Produkte (z. B. sechs beim Sechser-Paarkreuz-System,
vier beim Werner-Scheffler-System; von denen all diejenigen Null sind, wenn der Spieler gegen
keinen Spieler der jeweiligen gegnerischen Einzelposition eine Niederlage erlitten hat oder gegen
keinen dieser Gegner gespielt hat) werden summiert und anschließend durch die Gesamtanzahl
aller gespielten Einzel des Spielers während der Halbserie dividiert. Das Ergebnis wird
von der Zahl subtrahiert, die sich ergibt, wenn man die Basis für den Misserfolgsquotienten
einmal weniger um den Positionssummanden erhöht als die Anzahl Spieler laut Spielsystem beträgt.
Die errechnete Differenz wird halbiert und ist danach der Misserfolgsquotient des Spielers.
Für die Berechnung des Siegesbonus eines Spielers wird analog zur Berechnung des Erfolgsquotienten
zunächst die Anzahl seiner Siege gegen die unterste gegnerische Einzelposition mit
der Basis für den Siegesbonus multipliziert. Für jede einzelne nächsthöhere gegnerische Einzelposition
wird daraufhin die Anzahl der Siege des Spielers gegen diese gegnerische Einzelposition
mit der pro höherer Position je einmal um den Positionssummand für Bonus/Malus erhöhten
Basis für den Siegesbonus multipliziert. Die entstandenen Produkte werden summiert
und sind der Siegesbonus des Spielers.
Für die Berechnung des Niederlagenmalus eines Spielers wird analog zur Berechnung des
Misserfolgsquotienten zunächst die Anzahl seiner Niederlagen gegen die höchste gegnerische
Einzelposition mit der Basis für den Niederlagenmalus multipliziert. Für jede einzelne nächsttiefere
gegnerische Einzelposition wird daraufhin die Anzahl der Niederlagen des Spielers gegen
diese gegnerische Einzelposition nicht nur mit der pro tieferer Position je einmal um den Positionssummand
für Bonus/ Malus erhöhten Basis für den Niederlagenmalus multipliziert. Die entstandenen
Produkte werden summiert, mit minus 1 multipliziert und sind der Niederlagenmalus
des Spielers.
Die Basispunkte aller Spielklassen in Niedersachsen werden vom TTVN-Sportausschuss bis
zum 01.09. einer jeden Spielzeit festgelegt. Ihre Höhe ist unabhängig vom Spielsystem der einzelnen
Spielklassen.
Für die Berechnung eines Bilanzwertes werden nur die Spiele eines Spielers in einer Mannschaft
berücksichtigt. Ein Spieler, der in einer Halbserie in mehreren Mannschaften gespielt hat,
hat entsprechend viele Bilanzwerte.
Hat ein Spieler an weniger als vier Mannschaftswettkämpfen einer Mannschaft im Einzel mitgewirkt
oder weniger als sechs Einzelspiele bestritten, gilt der resultierende Bilanzwert als nicht
vergleichbar.
Hat ein Spieler mit einem vergleichbaren Bilanzwert in einer Mannschaft alle Einzelspiele gewonnen
oder alle Einzelspiele verloren, gilt der Bilanzwert als bedingt vergleichbar. In beiden
Fällen kommen die Bilanzwertdifferenzen gemäß WO/AB I 4 f und deren Konsequenzen uneingeschränkt
zur Anwendung. Darüber hinaus kann ein Spieler ohne Einzelniederlage ggf. innerhalb
der Mannschaftsmeldung noch höher platziert werden, und ein Spieler ohne Einzelsieg
kann ggf. noch tiefer platziert werden, als es die Bilanzwertdifferenzen fordern bzw. zulassen.
Die Entscheidung trifft die spielleitende Stelle.
Hat ein Spieler (aufgrund des Einsatzes in mehreren Mannschaften) mehrere Bilanzwerte, so
werden für die Ermittlung seiner Spielstärke all diese Bilanzwerte verwendet, aus denen der
Spieler-Bilanzwert errechnet wird.
Für dessen Berechnung werden alle Bilanzwerte des Spielers mit der Anzahl der jeweils zugrunde
liegenden Einzelspiele multipliziert. Die Produkte werden summiert und durch die Summe
der insgesamt gespielten Einzelspiele geteilt."
u.s.w
Wenn das nicht kopfzerbrechend ist... Versucht das mal z.B. den Kindern zu erklären!
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Natürlich habe ich zugenommen, ich wog mal 2500 Gramm!
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