Große Aufregung beim TSV Untermberg
Bietigheim-Bissingen – „Wir sind alle wie vor den Kopf gestoßen“, stöhnte gestern Matthias Grünenwald, der Tischtennis-Chef des TSV Untermberg. Völlig überraschend hat sich herausgestellt, dass Tomas Sestak nicht nur für den TSV, sondern auch für einen slowakischen Verein gemeldet war.
Der Tischtennis-Verband Württemberg-Hohenzollern hat am 6. November reagiert und den Verein bestraft.
Sestak wurde aus der Aufstellung des Regionalligisten gestrichen, für den er in dieser Saison noch nicht im Einsatz war. Wesentlich gravierender traf es die zweite bis sechste Mannschaft des TSV. Alle diese Teams wurden wegen des Aufstellungsfehlers im Regionalligakader vom Verband mit Punktabzügen belegt.
So rutschte zum Beispiel die „Zweite“ in der Verbandsklasse auf den vorletzten Platz ab. „Eine sehr unangenehme Situation“, meinte Matthias Grünenwald, „das bringt viel Unruhe rein.“ Die Punktabzüge hat der TSV Untermberg nicht akzeptiert und sofort Einspruch eingelegt.
Grünenwalds Argumentation: Allein das unverständliche Fehlverhalten von Tomas Sestak hat Verein und Verband in die missliche Lage gebracht. Beide Seiten haben von der (nicht erlaubten) Doppel-Meldung nichts gewusst.
Deshalb sind nach Auffassung der Untermberger die Sanktionen gegen die anderen Mannschaften nicht aufrechtzuerhalten, auch wenn der gesamte „Personalbestand“ durch die Regelverletzung verschoben worden war.
Heute (18.30 Uhr) haben in der Untermberger Sporthalle wieder die Schmetterkünstler das Wort. Martin Hanak, Domagoj Maglic, Josip Huzjak, Oliver Herbrik, Paul Rogler und Daniel Herbrik treffen auf den ASV Grünwettersbach. Der Regionalliga-Spitzenreiter ist Favorit, muss sich aber auf harte Gegenwehr gefasst machen.
Dieser Bericht wurde gestern in diversen Lokalzeitungen abgedruckt.
Hier der Link zur LKZ:
http://www.ludwigsburger-kreiszeitun...=15015&lkzds=1
Es wäre aus Untermberger Sicht wohl besser gewesen auf diesen Bericht zu verzichten. So macht man sich vollends lächerlich...