Jeder kennt die Situation, der Gegner macht einen kurzen Aufschlag, man schiebt lang zurück, Gegner zieht an, man Block den ersten Ball, es folgen 1-3 weitere Topspin wobei der Druck ständig größer wird und irgendwann gerät der Block zu hoch oder zu kurz und der Gegner macht den Punkt.
Ich habe festgestellt, je länger der Ballwechsel dauert, desto geringer wird die Wahrscheinlichkeit den Punkt zu erzielen wenn ich passiv spiele. Wie befreit ihr Euch aus solchen Situationen und welche Fähigkeiten sind von entscheidener Bedeutung um sich aus der Passivität zu befreien.
Als guter Blockspieler kann man solche Situationen vielleicht aussitzen (Waldner, Samsonov), und sich auf seinen Block verlassen, so daß man zu 40-50% Wahrscheinlichkeit den Punkt macht.
Was macht aber der Spinspieler mit schlechten Blockspiel? Klar, Gegenziehen oder Spinkonter (sofern man ihn beherrscht

), was sonst, dies ist aber aus Zeit- und Antizipationsgründen nicht immer ganz einfach, vorallem mit der RH. Mir gelingt dies z.B nur wenn ich mich im Vorfeld für eine Seite entscheide (Gegner spielt bestimmt in VH/RH) und ich so genügend Zeit habe mich auf den Gegenspin vorzubereiten.
Ich denke diese Fähigkeiten bzw. Voraussetzungen Reihenfolge sind am wichtigsten um am Tisch bzw Halbdistanz gegenzuziehen.
1.Antizipation
2.Schläger vor dem Körper in Neutralpositon
3.gute Beinarbeit
4. richtige Stellung zum Tisch
Was denkt Ihr?
Wie trainiert ihr den Übergang vom passiven ins aktive Spiel?