@Mephisto:
Zitat:
Original geschrieben von Mephisto
... er veröffentlicht persönliche Meinungen im Namen eines Gremiums. Kein Wunder, dass die vertrauliche Zusammenarbeit nur schwer möglich ist...
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Soweit ich mich erinnere hat Buckolt persönliche Meinungen immer auch als persönliche Meinungen deklariert. Er hat wohl erwähnt, dass der Vorsitzende Richter des Verbandsrechtsausschußes in der Sache seiner Meinung war. Aber er hat wohl nie seine Meinung als die eines Gremiums dargestellt.
@Alle:
Nun ja, die Frage bleibt nur, was Buckolt für andere Mittel hatte?
Ein Leserbrief wurde ihm ja verweigert. Insofern kann ich seine Handlungsweise auch irgendwo nachvollziehen.
Letzlich waren sicher beide Seiten an der Eskalation schuld, die hätte man nämlich vermeiden können.
Davon mal abgesehen kann ich es nicht nachvollziehen, wenn man Geld für solche Dinge ausgibt. Die Motive für die Amtsenthebung sind mir nämlich nicht ganz klar.
Was bleibt ist die Frage, ob man die Sache auf diese Weise hätte austragen müssen. Aber die Frage nach anderen Möglichkeiten bleibt sicher auch schwer zu beantworten.
Irgendwo kann ich beide Seiten fast sogar nachvollziehen. Dennoch würde ich erwarten, dass man die Sache etwas emotionsloser austrägt und gerade der HTTV vorab genau prüft, ob geplante Handlungsweisen mit dem nun mal für alle geltenden Recht vereinbar sind. Das die Sache mit einer Amtsenthebung nicht erledigt sein würde, war wohl für alle absehbar. Und völlig unabhängig davon was man von den rechtlichen Schritten hält, bleibt die Frage, ob der Einsatz des HTTV-Geldes (Anwalt und nun auch Gerichtskosten) die Sache wirklich Wert war.
Davon mal abgesehen gibt es wohl irgendwelche Gründe, weshalb Buckolt vor Gericht die besseren Argumente zu haben schien. Warum sonst wäre der Antrag angenommen worden?