Hallo,
war heute mittag zum Essen bei meinen Eltern und habe ein bischen
in den Zeitungen der vergangenen Woche rumgestöbert.
Dabei fand ich den ultimativen Bericht:
Leserbrief der Ludwigsburger Kreiszeitung vom 20.11.2008
Thomas Herrmann aus Löchgau bezieht kritisch Stellung zu den Punktabzügen, von denen mehrere Tischtennis-Mannschaften des TSV Untermberg betroffen sind:
Fünf der sieben gemeldeten Herrenmannschaften des TSV Untermberg Tischtennis werden mit Punktabzügen dafür bestraft, dass ein in der Regionalligamannschaft des TSV aufgestellter Spieler (Tomas Sestak) auch in der Slowakei gemeldet war und vom Tischtennisverband Württemberg-Hohenzollern daher nachträglich die Spielberechtigung entzogen wurde.
Hierzu muss man allerdings wissen, dass der TSV seit Jahren eine heißumstrittene „Strohmannpolitik“ betreibt. Immer wieder erscheinen vereinzelt Spieler (vorwiegend aus Südosteuropa) in Aufstellungen der Mannschaften, die jedoch nie oder nur in Ausnahmefällen eingesetzt werden. Dies wiederum führte dazu, dass man einzelne aktive Spieler beliebig in verschiedenen Mannschaften einsetzen und somit gewisse Erfolge erzielen konnte, die unter normalen Umständen teilweise nicht möglich gewesen wären.
Verwundert aber muss man sich nun die Augen reiben, dass Matthias Grünenwald, der 1. Vorsitzende des TSV, in der Öffentlichkeit über die Bestrafungen des Verbands Entsetzen heuchelt, den Schwarzen Peter dem Spieler Sestak zuschiebt und nachlegt, dass allein das unverständliche Fehlverhalten von Tomas Sestak den Verein und Verband in eine missliche Lage gebracht habe.
Es wurde wohl versäumt, im Zeitalter des Internets rechtzeitig die entsprechenden Recherchen anzustellen. So entging es den Verantwortlichen des TSV, dass der Spieler Sestak in der Saison 2007/08 in Nitra und 2008/09 in Bratislava gemeldet war.
Insofern darf man sich nicht wundern, wenn der Tischtennis-Verband rigoros Strafen ausgesprochen hat.
Es darf mal wieder diskutiert werden
Gruß und Happy Weekend