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Testbericht Future MA 1
Guten Tag ins Forum! Nach langem Teilhaben als stiller Beobachter werde ich nun mal selber aktiv.
Nachfolgend der Bericht des ersten Trainings mit meinem MA 1:
Material:
MA 1 schnellere Variante
VH: IUL 1,8 leicht geklebt
RH: Innova Premium 2,0 nicht geklebt
Da ich es gewohnt bin, mit dicken, schnellen Belägen zu spielen, wollte ich mich "von oben her" an die Limite der Belagsstärke herantasten, die noch zu spielen ist. Ich spiele auf der VH Topspins auf Tempo oder mit viel Schnitt aus dem Handgelenk, auf der RH besonders gern einen aggressiven Block auf gegnerischen Topspin.
Zuerst war ich überrascht, wie schnell die Umstellung vom vorherigen Material gelang. Zudem hätte ich dem Holz nicht ein solch hohes Tempo zugetraut.
Das Spiel auf der Vorhand gelang nach kurzer Umstellung prima. Es war wichtig (wie schon oft im Forum erwähnt), die Topspins nicht mit Gewalt zu ziehen sondern auf einen sauberen Schwung zu achten, dasselbe beim Schuss. Für das Tempo war dann die Kombination MA1/IUL ausreichend besorgt. Die Topspins hatten nicht mehr so viel Schnitt wie vorher, dafür waren sie um einiges schneller und kamen bei variabler Platzierung kaum einmal zurück. Obwohl ich dem verlorenen Schnitt zunächst nachtrauerte, stellte sich heraus, dass die Schläge in ihrer Gesamtheit doch viel gefährlicher für den Gegner waren. Zudem schienen die aggressiven Schläge auf der gegnerischen Tischplatte anders abzuspringen als mit einem "normalen" Holz (hat das auch schon jemand beobachtet?). Einer meiner Trainingspartner, der selber auf der RH lange Noppen spielt, verzweifelte daran jedenfalls fast.
Auf der Rückhand musste ich feststellen, dass der Innova Premium auch ungeklebt viel zu schnell ist, um Sinnvolles damit anzufangen. Mein geliebter aggressiver RH-Block kam zwar traumhaft, aber alle Versuche, selber Schnitt zu produzieren, schlugen oft fehl. Schupfbälle hatten kaum Schnitt und waren sehr lang, bei Topspins hatte ich eine zu geringe Fehlertoleranz, so dass ich vorsichtig ziehen musste und dadurch kaum Schnitt in die Bälle brachte.
Fazit: Nach dem ersten Training war nicht nur ich begeistert, meine drei Trainingspartner, die das Holz auch gleich selber ausprobieren wollten, werden wohl bald schon auch zum Kundenstamm gehören, z.T. aber mit anderen Modellen, die für ihr Spiel besser passen sollten.
Auf der Rückhand werde ich als nächstes einen Joola Topspin C 1,2 ausprobieren. Das ist absichtlich sehr dünn gehalten, da ich beim Schupfer und Topspin schon spürbar Schnitt erzeugen will und der aktive RH-Block bei dem schnellen Holz sicher noch wirksam genug sein wird.
Gruss Patman
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