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@Fuxx2000, Mephisto:
Ich fände es viel besser, wenn man sich mit der Sachfrage auseinandersetzen würde und nicht versuchen würde die eine Seite (Herrn Buckolt) persönlich in Miskredit zu bringen. Vorwürfe von Profilierungssucht usw. bringen hier nichts. Bei diesem Punkt sind sicher beide Seiten nicht ganz unschuldig. Aber bei einer Diskussion sollte man eben über die Fakten diskutieren und nicht Emotionen für oder gegen den Antragssteller / -gegner bringen. Solche Diskussionen haben wohl letzlich zu dem vermeidbaren, wirkungslosen und teuren Amtsenthebungsverfahren geführt.
@Alle:
Es gab eben mehrere Chancen die Eskalation zu verhindern.
1. Gnadengesuch akzeptieren. Der Verein war genug bestraft, da er die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften nicht erreichen konnte (die er sonst mit Sicherheit erreicht hätte). Außerdem war das Fehlen begründet und auch vorab entschuldigt. Selbst wenn die Strafordnung hier eine Strafe vorsieht, ist diese wirklich unangemessen hoch und gerade für solche Fälle sollte ein Gnadengesuch verwendet werden (hier hätten alle die Regeln akzeptiert und dennoch hätten die Funktionäre das vielzitierte "Fingerspitzengefühl" bewiesen!!!).
2. Man hätte auf die Zensur beim Plopp verzichten können. Herr Buckolt hätte seine eigene persönliche Meinung als Leserbrief veröffentlicht und auf der Grundlage der folgenden Diskussion um die Sachfrage hätte man dann einen entsprechenden Antrag an den Beirat oder an den Verbandstag stellen können, um die Satzung (bzw. Strafordnung) eventuell an die allgemeine Rechtssprechung anzupassen.
3. Einen "runden Tisch" um die Probleme für beide Seiten aus der Welt zu schaffen. Verfahrensweisen besprechen (beispielsweise entsprechende Anträge bei der nächsten Beiratssitzung oder beim Verbandstag).
4. Verzicht auf das Amtsenthebungsverfahren welches manche wohl nur als "Rache" für die negative Presse interpretieren.
Gerade bei Punkt 1 finde ich es absolut unverständlich, dass die ganze Sache nicht hier bereits beendet werden konnte. Der HTTV hat ja in seinem Schreiben selbst erkannt, dass es eine extrem "harte" Strafe für den Verein war und man bot als "Ausgleich" ein paar Kisten Bälle an. Da hier quasi von den Funktionären auch die Strafe als sehr hart gewertet wurde, hätte man auch einen kleinen Schritt weiter gehen können und das Gnadengesuch akzeptieren können.
Da alle diese "Chancen" aber ungenutzt blieben, war der Fortgang eigentlich absehbar.
Geändert von Cheftrainer (30.12.2002 um 16:19 Uhr)
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