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Zitat von tischtennisguru
Hi Jungs,
erst einmal zur Definition/Unterscheidung Profi-, Hobbyspieler:
Da muss ich Footsteps recht geben. Wer keinen finanziellen Profit mit seinem tun erzielt, ist nunmal kein Profi, sondern Hobbyspieler.
Zum Thema LN:
In unteren Klassen hauptsächlich zum Stören eingesetzt und auch effektiv, da tatsächlich nur Wenige die technischen und/oder taktischen Möglichkeiten besitzen, dagegen erfolgreich zu spielen, geht es den LN-Spielern m. E. in den meisten Fällen hauptsächlich um die Kompensation einer Spielschwäche auf Vor- oder Rückhand, wobei dabei das Gewinnen deutlich über den Spielspaß gestellt wird. Dies ist eine Tatsache, an der man sich durchaus reiben kann. Mir persönlich gefällt diese Einstellung auch nicht.
Grundsätzlich bleibt es jedoch nunmal jedem Einzelnen selbst überlassen, welche Ziele er in einem Sport verfolgt.
Als Gegner bleibt mir nur, mit der gegnerischen Spielweise umgehen zu lernen.
Auch zum Beherrschen von LN gehört einiges an Übung, Spielverständnis etc., zugegeben.
Allerdings halte ich persönlich das Erlernen aller möglichen Schlagtechniken mit NI Belägen für deutlich schwieriger, trainingsintesiver, intellektuell anspruchsvoller (ui, klingt etwas hochtrabend, aber ihr wisst sicher, was ich meine), daher wohl auch die große Gemeinde an LN-Spielern gerade in den unteren Klassen, der oft aus beruflichen oder familiären Gründen nicht soviel Zeit für Training bleibt.
Frischklebeersatzbeläge setzen m.E. schon eine einigermaßen gut Technik nebst Beinarbeit voraus, um damit tatsächlich erfolgreicher spielen zu können als mit konventionellen Belägen. Auch hier obliegt jedoch die Entscheidung, welche Beläge er bevorzugt dem einzelnen Spieler.
Egal welches Material der Einzelne spielt, für mich sollte immer der Spaß am Spiel im Vordergrund spielen.
Wenn es für mich etwas zu kritisieren gibt, dann die Tatsache, dass viele eben nicht mehr den Spaß am Spiel an sich in den Vordergrund stellen und sich entsprechend technisch weiterbilden, um sich zu verbessern, sondern das Gewinnen oft deren Hauptantrieb ist und sie deshalb auf "Krücken" wie Störnoppen etc. zurückgreifen.
Als Antwort bleibt nur, als NI-Spieler seine Technik und Sicherheit so zu verbessern, dass entsprechende Noppenspieler an den Schwächen ihres eigenen Spiels scheitern.
Grüße
Guru
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Hallo Guru,
ich habe deinen Beitrag nicht hervorgeholt um dich zu ärgern, sondern weil er mit meiner Erfahrung nicht zusammen passt.
Ich spiele in der KL und meine Gegner können sehr wohl gegen die LN spielen. Sonst würde ich im oberen Paarkreuz sicher nicht 1:15 und im unteren Paarkreuz als Ersatzspieler in unserer 2. Mannschaft 0:3 stehen.
Es kann sein, dass es wenig Mühe macht mit der LN die Grundschläge zu erlernen. Ich habe aber auch mit der GLN etliche Jahre gebraucht, dass die Schläge so gelangen, wie ich es mir vorgestellt hatte. Ein erheblicher Trainingsaufwand besteht auch darin, diese Schläger im Spiel 10 mal oder öfter hintereinander erfolgreich anzuwenden. Gerade für das Spiel mit der LN benötigt man eine gute Beinarbeit, um 95% der Schläge mit der Noppe spielen zu können.
Meine Antwort besteht darin, so schnell zu werden, damit ich mich der Angriffe der Gegner erwehren kann. Dazu trainiere ich zur Zeit 4-5 mal die Woche, davon 3-4 mal nur Kraft und Fitness.