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Alt 14.12.2008, 14:35
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Bautzemann Bautzemann ist offline
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AW: Mizutani, Amultart o. Photino

Nachdem ich nun eine Woche Training und das erste Punktspiel mit dem Mizutani hinter mir habe, geb ich nun mal einen kleinen Bericht ab.
Ausgangsmaterial war vorher das Stiga OCR mit zwei Boost's in 2,0. Die Beläge sind nun auf dem Mizutani drauf.

Allgemein: Ich habe ein konkaves Exemplar erwischt, welches 100g schwer ist. Also vermutlich ein etwas schnelleres Mizutani. Das Gewicht ist in Verbindung mit den beiden Boost's trotzdem nicht zu hoch. Etwas Sorgen hat mir dagegen der schmale Griff gemacht. Da ich auch früher immer anatomisch spielte hab ich mir um den Griff eine Art Overgrip Band geklebt und damit 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen.
Mich störte vorher die Kombination von einem elastischen Holz in Kombination mit weichen Belägen. Die Steifheit des Mizutani ist nun optimal für mich. Geschwindigkeitstechnisch würde ich es etwas über dem OCR einordnen, und deutlich schneller als ein Boll Forte. Der Clou ist aber, dass es sich bei passiven Schlägen durch den etwas geringen Katapult sehr langsam und kontrolliert verhält. Das ist ein riesiger Vorteil gegenüber anderen Hölzern in dieser Geschwindigkeitsklasse.

Kontern: Ich habe wirklich das Gefühl, mich minutenlang fehlerfrei einkontern zu können, gegen gute Gegner klappt das auch. Ich hab noch etwas Streuung in den Bällen, aber das wird in Zukunft sicher besser.

Block: Auch der Block macht richtig Spaß. Man wird nach paar Bällen immer wieder dazu verleitet etwas anderes zu tun als zu blocken. Allerdings darf man nicht vergessen, bei Topspins mit viel Spin den Schläger etwas nach vorn zu drücken.

Topspin: Der Moment des Ballaufsprungs am Holz ist ziemlich lang. Das ermöglicht variantenreiche Topspins, man kann im letzten Moment mit dem Handgelenk noch einiges anstellen. Auch Topspins auf US gelingen dadurch sehr sicher, auch wenn diese dann meist nur als Vorbereitung dienen.
Bei den Rückhand-Topspins über dem Tisch, die ich eh gern spiele, bekam ich richtig viel Power in die Bälle. Das hat richtig Spaß gemacht.

Schupf: Bei Schupfbällen bietet das Holz trotz seines Tempos eine gute Kontrolle. Das Kurz-Kurz-Spiel ist dadurch gut zu spielen und man kann gut auf die Chancen des Angriffs warten. In einigen Momenten des Matches hab ich auch eher unbewusst, aber sehr erfolgreich, richtig aggressive, lange Schnittbälle gespielt. Auch ein Mittel um etwas Abwechslung reinzubrigen.

Aufschlag: Mit etwas Training sollten die Bälle in Zukunft noch etwas kürzer kommen, aber das Gefühl beim Aufschlag ist trotzdem gut. Durch die längere Ballkontaktzeit hat man ein besseres Gefühl bei schnellen Aufschlägen.

Fazit: Ich bin absolut zufrieden mit dem Holz, es ist sein Geld wert. Mein Spiel hat sich bereits nach einer Woche deutlich verbessert und ich hab wieder richtig Spass an diesem geilen Sport

Sport frei und schöne Weihnachten!
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