Thema: China
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Alt 08.01.2003, 06:17
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Siegmund Freud Siegmund Freud ist offline
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Back in Europa

Hallo ihr,

ich bin wieder zurück und die Arbeit hat auch schon wieder angefangen. Wie ihr sicherlich gemerkt habt, sind die Berichte diesmal sehr spärlich ausgefallen. Dies hatte vor allem 2 Gründe:
1. Ich habe diesmal wenig unternommen.
2. Es gab Computerprobleme. An fast allen Computern bin ich immer wieder ausgelogt worden. Dies war vor allem dann ärgerlich, wenn ich seitenlange Berichte geschrieben hatte. Daher werde ich jetzt einige Berichte nachreichen.


Der Xiangshan Park

Es handelt sich hierbei um Berglandschaften, die übersetzt "Duftende Berge" heissen. Der Name kommt von der dort wachsenden Vegetation. Es wachsen hier vor allem Ahornbäume. Wenn im Frühling und im Sommer die Bäume blühen, wird die Luft sehr klar. Der frische Waldduft lockt daher viele Besucher an. Im Herbst, wenn die Blätter absterben, leuchtet die ganze Gegend rot. Nur jetzt im Winter lag die Landschaft etwas kahl da.
Auf den Berg, der ca 557m hoch ist, kann man zu Fuss. Es sind "nur" ca. 2200 Treppenstufen. Ab halbe Höhe kann man einen Teil mit dem Lift fahren. Jetzt im Winter war dieser jedoch nicht in Betrieb.
Unterwegs kann man einige Sehenswürdigkeiten begutachten, z.B. Pagoden. Da jetzt im Winter die Tage recht kurz waren und wir für den Aufstieg etwas länger brauchten, haben wir nicht alles besichtigen können.
Runterwärts ging es jedoch etwas einfacher. Auf dem Rücken von Pferden und auf einem etwas flacheren Weg. Mein Pferd musste Schwerstarbeit leisten.
Aber vorsicht. Die Pferdeführer ändern während des Weges die Preise, so dass man entweder zu Fuss weitergehen muss oder höhere Preise zahlen darf.


Der Jingshan-Park

Er liegt direkt am Nordausgang der Verbotenen Stadt. Jingshan bedeutet Panorama-Hügel. Er ist 43m hoch und es befinden sich 5 Pavillons darauf. Der höchste Punkt der Stadt war in der Kaiserzeit der Pavillon des Ewigen Frühlings.
In den fünf Pavillons befanden sich einst 5 Buddha-Statuen. Um 1900 herum entwendeten französische und englische Truppen diese Figuren. Eine wurde im Jahr 1999 wieder erstellt und befindet sich im Pavillon des Ewigen Frühlings.
Wenn man den Hügel an der Ostseite heruntersteigt, kommt man an eine geschichtsträchtige Stelle. An einem Baum am Ende des Weges hat sich der letzte Kaiser der Ming-Dynastie das Leben genommen. Er war auf der Flucht vor herannahenden mongolischen Truppen hierher geflüchtet und als es keinen Ausweg mehr gab, wollte er den Feinden nicht in die Hände fallen. Daher hat er sich aufgehängt. Die Eroberer gründeten dan die Qing-Dynastie - die letzte Kaiser-Dynastie in China.
Im hinteren Teil des Parkes befindet sich noch ein Teehaus. Hier hat der Kaiser seinen Tee getrunken und heute dürfen Touristen diesen Teil auch besuchen. Für 40 Yuan (ca 5 Euro) wird man in die Gepflogenheiten der Teezeremonien eingeführt. Wir haben diesmal keine Teezeremonie abgehalten. Ich werde daher diesmal nichts darüber schreiben. Aber vielleicht beim nächsten Mal.
Neben dem Teehaus gab es noch einen Kinderpalast, der allerdings nicht zugänglich war. Um was es sich dabei genau handelt, kann ich daher nicht sagen.

Geändert von Siegmund Freud (08.01.2003 um 06:20 Uhr)
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