Zitat:
Zitat von Chris_tt
Bin zwar nicht direkt angesprochen, aber ich will dir mal ein paar Schwächen deiner Argumentation aufzeigen:
Gerade in deinen "unteren" Klassen kann man schon ganz fieße Dinge mit einem Anti machen, Rotation ist nicht alles. Außerdem kommt ja auch noch die Problematik des Drehens hinzu.
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Dann dreh halt den Schläger und spiel den Ball mit dem griffigen Belag. Das widerspricht aber nicht meiner Aussage über den Anti bzw. dessen Eigenschaften und Verhalten.
Zitat:
Zitat von Chris_tt
Gibt auch relativ griffige Antis mit denen man durchaus Rotation erzeugen kann, je nach Können auch mehr als vorher ankam. Ansonsten gilt wie oben, Rotation ist nicht alles!
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Anti ist per Definition mindestens annähernd glatt, so dass er selbst kaum nennenswerte Rotation erzeugen kann. Dass Rotation nicht alles ist, habe ich nie bestritten.
Zitat:
Zitat von Chris_tt
Klappt vielleicht mal als Variation, aber sicherlich nicht als dauerhafte Taktik. Selbst in niederen Spielklassen wird der Gegner durch unangenehme Platzierung (bei passiven Spielern) oder Angreifen der Taktik aus dem Weg gehen (wahlweise mit Umlaufen, Schlägerdrehen oder einem Angriffsball mit dem Anti). Gerade schnittlose Aufschläge bzw. Aufschläge mit leichtem US sind in der Regel langsam. Das lässt einem dann doch viel Zeit zum reagieren.
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Diese Aufschläge sind idR nicht langsam, sondern schnell. Am wichtigsten ist jedoch die Aufschlaglänge. Der Aufschlag sollte schon möglichst nahe an die Grundlinie reichen, damit der Anti-Spieler nicht so einfach am Tisch "reinstechen" oder umlaufen kann.
Und es dürfte klar sein, dass man einem (Anti-)Spieler nicht 100x hintereinander den gleichen Aufschlag mit der gleichen Konsequenz servieren kann. Deshalb habe ich ja auch nicht gesagt "in die RH", sondern auf den Anti. Wenn das nicht mehr möglich ist, weil der eigene Aufschlag nicht gut genug ist, den Anti-Spieler vom Umlaufen abzuhalten, muss man sich etwas Abwechslung einfallen lassen.