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AW: Tournament of Champions 2009
Der Verlauf weckt Erinnerungen an das Finale der letzen Einzelweltmeisterschaft, die Wang Liqin gewonnen hat. Damals lag er auch 1:3nach Sätzen und 3:7 zurück und drehte das Spiel noch. Wenn man so hoch hinten liegt, dann führt das oft zu einer Einstellung nach dem Motto "jetzt habe ich eh nichts mehr zu verlieren", während der Gegner, den Sieg vor Augen, plötzlich nervös wird (insbesondere dann, wenn es um viel geht). Insbesondere gegen stärkere Gegner kann man andere und sich selbst oft überraschen, da der Gegner den Druck hat, gewinnen zu müssen und man selber ohne Druck aufspielen kann.
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