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Alt 17.01.2003, 09:03
Jaskula Jaskula ist offline
hasst die 11
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Jaskula ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
Zitat:
Original geschrieben von Spinshot
Jener ist ein wichtiger Grund, warum ich noch offensiver spiele als früher. Das liegt aber am 40er Ball.
Stimmt, Hauptursache der Ausbreitung des HauDrauf-Spiels ist der dicke Ball, weil er weniger Schnitt annimmt. Die kürzeren Sätze tragen hier nur einen kleinen Teil bei, da viele das Gefühl haben, einen Satz mit drei vier riskanten Bällen gewinnen zu können, was in manchen Fällen auch gelingt. Es geht zwar genauso oft schief, aber die Qualität leidet darunter. Zusammen mit den Auswirkungen des verflixten Medizinballs wird das Spiel in den unteren Klassen teilweise recht unansehnlich.
Zitat:
Original geschrieben von Spinshot
Bei 21 kann man sich doch irgendwie bis zu einem Spielstand von 16 oder 17, mit ein oder zwei Punkten Differenz zum Gegner, durchlavieren. Erst dann geht es doch darum den Satz auch zu gewinnen! ...
da kannste bis 15 aufs Klo gehen. Da habe ich beim Satz bis 11 nur bis ca. 7:7 Zeit und bin bis dahin wenigstens im ersten Satz noch damit beschäftigt des Gegners Stärken zu kompensieren. Das ist schon okay.
Dieses Argument geistert schon ewig hier rum, ist m.E. aber völlig haltlos. Erstens spielen die Wenigsten im Match einfach nur so rum, sondern versuchen zu gewinnen. Zweitens kann ich Dir versichern, daß Du in einer Spielklasse, die Deinen Fähigkeiten entspricht auch bis 21 alle Spiele verlieren wirst, in denen Du nicht konzentriert agierst. Wenn Du Dir erlauben kannst, nicht gegen, sondern mit dem Gegner zu spielen, dann wird das auch bis 11 so sein, weil Du dann einfach deutlich besser bist.
Es ist für mich völlig unverständlich, wie man das Abklopfen der Fähigkeiten des Gegners, das Durchspielen von taktischen Varianten und das Austesten der eigenen Tagesform dermaßen abwerten kann. Meiner Meinung nach sind gerade diese am Beginn eines Matches erkennbaren Prozesse entscheidend für die Entwicklung einer Strategie. Und nur wer eine Vorstellung davon hat, wie er zum Erfolg kommen will, kann gutes Tischtennis zeigen. Leider überwiegt heute eben die taktische Marschroute "ich-spiel-mein-Spiel-unabhängig-vom-Gegner-und-meiner-Tagesform.-Entweder-es-klappt-oder-nicht.
Welche Qualität solche Spiele haben ist auch klar.
Schade für unseren Sport.
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