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Meine Einstellung zu diesem Thema ist an meiner Signatur unschwer abzulesen. Argumente sind hier in der Vergangenheit in mehreren Threads ja schon viele ausgetauscht worden, deshalb nur noch mal kurz, was mich persönlich am meisten stört: der gekappte Spielraum für Kreativität im Sinne von Strategien ausprobieren und der damit verbundene Zwang zu mehr Effizienz. Das haßt man doch schon im Berufsleben, daß an allen Ecken gekürzt und gespart wird, bloß keine Freiräume mehr, möglichst schnell zum Ziel. Aber für mich ist TT in erster Linie ein SPIEL, und das hat andere Prioritäten.
Identitätsverlust ist sicher zu einem gewissen Grad auch der Fall - da braucht man nur einmal mit Nicht-Insidern oder ehemaligen Spielern zu reden. Vier Halbzeiten a 20 Minuten im Fußball wären vielleicht ein ähnlich gravierender Eingriff.
Daß trotz des Gewöhnungseffekts durch erzwungenes bis-11-spielen die Thematik noch nicht vom Tisch ist, finde ich bezeichnend.
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