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genau, jaskula!
Zitat Jaskula:
"Es ist für mich völlig unverständlich, wie man das Abklopfen der Fähigkeiten des Gegners, das Durchspielen von taktischen Varianten und das Austesten der eigenen Tagesform dermaßen abwerten kann. Meiner Meinung nach sind gerade diese am Beginn eines Matches erkennbaren Prozesse entscheidend für die Entwicklung einer Strategie. Und nur wer eine Vorstellung davon hat, wie er zum Erfolg kommen will, kann gutes Tischtennis zeigen."
Stimm ich völlig mit Dir überein. Nur zeigt sich in der Praxis, dass diese Punkte auch bei Sätzen bis 11 von Spielern umgesetzt werden.
Vor kurzem fand in der 2. Liga Süd das Spiel Passau gegen Ramstein statt. Ein Spiel, das fast 5 Stunden dauerte. Sensationelle Matches, ein Abwehrer an 1 war auch am Start (er gewann beide Einzel). Das Spiel ging 8:8 aus und über 200 Zuschauer waren begeistert und blieben bis zum letzten Ballwechsel.
Spiele, bei denen ein Akteur 0:2 hinten lag, wurden noch umgebogen. Es war ALLES drin!
Somit kann ich die vielen Argumente gegen die ELF nicht nachvollziehen: Es ist nach wie vor Tischtennis, es dauert immer noch lange genug, die Taktik ist nach wie vor entscheidend, die Ballwechsel sind nach wie vor lange und sehr attraktiv, die Zuschauer sind nach wie vor begeistert.
Was ist das Problem?
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