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AW: Spin -> Technik oder Material?
Wahrscheinlich sprichst Du vom Spielverlauf und eher nicht von Angaben oder?
Ja, ich hab die Erfahrung im letzten Training gemacht, dass ich eine gewise Vorstellung von einer Angabenbewegung hatte (und vielleicht benötigt man das auch mitten im Spiel....), nämlich:
-Ball hochwerfen und
-wenn der Ball auf den Blag (der etwas angewinkelten Kelle) kommt,
nur eine kurze Bewegung von rechts nach links.
Das hab ich eigentlich schon die letzten Wochen immer wieder mal versucht, eher schlecht als recht (spinns waren nur zu vermuten und manchmal waren welche drinnen), aber gestern war ich sehr locker, weil ich mich auf die Thematik "Topspinn im Spiel" konzentrierte und ich die Angaben eher locker machen und damit experimentieren wollte.
Der EFFEKT war überraschend: Der Gegner nahm den Ball an und er sprang zurück auf meine RH seite - ich hab ihn verhauen, weil die Überaschuing ziemlich groß auf meiner Seite war.
So einen schrägen Ball hatte ich bei der Angabe noch nie bekommen.
Also, hab ich das nocheinmal versucht und.... der gleiche Effekt!!, dieses Mal stand ich auf der RH-Seite und hab mit der VH einen Topspinn gezogen und gepunktet.
Ich war sehr überrascht, dass ich das plötzlich kann (konnte) und komme aus dieser Erfahrung zu einigen Vermutungen.
FÜR MICH PERSÖNLICH würde ich folgendes sagen:
1) ich denke, je schneller die Kelle ist, desto mehr kann man den SChwung ausnutzen, den der Ball hat, wenn er von oben auf die Kelle fällt!
2) es reicht aus, wenn man locker eine schnelle Bewegung in eine Richtung (z.B. rechts nach links) macht - nach vorne, also in den Ball hinein muss man fast nicht gehen!
3) Bei eine langsameren Kelle denke ich muss man noch mehr nach vorne gehen, um den Ball über den Tisch zu kriegen (würde ich mal vermuten - nur vermuten) - Ergebniss dessen ist vielleicht ein schlechterer Spinn, es sei denn die rechts-links Bewegung ist noch schneller und intensiver....
4) Psychisch gesehen denke ich, dass ein Spin nicht nur kommt, wenn die Bewegung da ist, sondern, wenn man locker ist und sich nicht verkrampft
5) Bereits Millimeterweise Veränderungen (Kelle mehr nach oben oder nach unten) entscheiden über Intensität von Ober- und Unterschnitt - hat mir gestern auch sehr geholfen diese Erfahrung zu machen...
SUMMASUMARUM:
Aufschläge mit Spin gehen bei mir NUR wenn ich total locker bin und so eine gewisse Art von "Ich risikiere es jetzt mal" habe, denn dann bin ich locker.
Vielleicht gelingt es Dir einige dieser Gedanken auf ein Offenes Spiel zu übertragen.... - hoffe, dass ich das Thema nicht zu sehr verfehlt habe.
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Holz: Andro Kinetic Suprime ALL+
Beläge: VH: Donic F3 Big Slam 1,8mm RH: Butterfliege  Tackiness-D 1,7mm
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