Einzelnen Beitrag anzeigen
  #12  
Alt 21.01.2003, 01:17
Tony_Iommi Tony_Iommi ist offline
Onkel aus Amerika
Foren-Stammgast 3000
 
Registriert seit: 16.07.2000
Ort: USA, North Carolina
Alter: 53
Beiträge: 3.985
Tony_Iommi ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
Ziehen von belägen

Hallo Anika und alle anderen,

das Ziehen von Belägen ist meiner Meinung nach vollkommener Blödsinn und darüberhinaus kontraproduktiv (sofern man bei dieser "Klebe-Technik" überhaupt in irgend einem Zusammenhang von Produktivität sprechen kann). Die überproportionale Spannung des Belages wirkt sich sowohl negativ auf die Kontrolleigenschaften, als auch auf die Haltbarkeit aus. Ersteres ist wohl eher entscheident. Ich habe das selbst am Anfang meiner bescheidenen Frischkleber-Karierre (s´reicht leider nur bis Landesliga) erfahren müssen. Ich hatte einen neuen Belag mit Frischkleber prepariert und kräftig aufgewalzt und den überstehenden Rand fleissig abgeschnitten. Nach absolviertem Spiel habe ich den Belag erneut aufkleben wollen, mit dem Resultat, dass der Belag viel zu klein für mein Holz war. Sämtliche
nachträgliche massive Streckversuche erwiesen sich als ziemlich bescheiden. Also ich kann nur davon abraten. Allerdings möchte ich klarstellen, dass ich von "übermässigem" Ziehen/Strecken rede. Natürlich drückt der eine mehr und der andere eben weniger beim Kleben - aber um eine mangelde Belaggroesse kompensieren zu wollen, würde ich eher zu einem Neukauf der Beläge raten.

Ich selbst spiele auch Noppen auf der RH und klebe diese frisch- allerdings mit einer Eigenmischung (welche den Belag aber in keinster Weise streckt )

Noch kurz zu der Holzdiskussion; meine Empfehlung: Andro Chopper, für sehr sehr wenig Euro zu erstehen und als schnelleres Abwehrholz/allround geradezu prädestiniert.

ABER, wie gesagt - bei Materialfragen ist alles eine Sache des individuellen Empfindens - man muss es eben selbst ausprobieren.

In diesem Sinne mit Gruessen,

Tony
Mit Zitat antworten